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Wiedensahl Glück in der Gemeinschaft finden
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Glück in der Gemeinschaft finden
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18:40 02.04.2012
Vorsitzender Adolf Peeck (rechts) bedankt sich bei Birgit und Kurt Cholewa für deren Engagement und die Leitung des Museums im „Pfarrhaus“. Quelle: Foto: svb
Wiedensahl

Wiedensahl (svb). Sophie Klose erinnerte sich gut daran, wie ihr mittlerweile verstorbener Ehemann Oswald Klose das Museum 1982 mit privat gesammelten Exponaten gegründet hatte. Sie habe nie die Sammelleidenschaft ihres Mannes geteilt, gestand Klose den Museumsgästen bei der Saisoneröffnung.

Und sie habe nie erwartet, dass das Museum noch nach 30 Jahren existiere. So sprach sie dem Museumsleiter Kurt Cholewa und dessen Ehefrau Birgit ihren Dank für ihr Engagement und die Weiterführung des Museums aus.

Adolf Peeck, Vorsitzender des Heimatbundes, verglich das Leben in seiner Begrüßungsrede mit einer Kette mit verschiedenen Gliedern. „Eines dieser Kettenglieder ist das Glück in einer Gemeinschaft“, sagte er. „Einen Platz in der Gemeinschaft zu finden, ist für uns genau so wichtig wie essen und trinken“, ergänzte Peeck.

Personen, die die Gemeinschaft stärken, fördern und organisieren seien eine Bereicherung, meinte der Vorsitzende. Als Anerkennung für die im Museum geleistete Arbeit überreichte er dem Ehepaar Cholewa ein Exemplar seines neuen Buches „Vitamin-Vital-Mix“.

Für die musikalische Unterhaltung der Saisoneröffnung waren neun Sänger des vor einem Jahr aufgelösten Männergesangvereins Wiedensahl zuständig. Immer noch tonsicher erfüllten sie das „Alte Pfarrhaus“ mit kraftvollen Stimmen.

Die verantwortlichen Sänger hatten dem Museum sämtliche Unterlagen wie Urkunden und Protokollbücher nach der Auflösung überlassen. Cholewa nahm die Exponate gerne in die Sammlung des Museums mit auf und verwies die Anwesenden auf zwei alte Fahnen unter den Exponaten, die einen erheblichen historischen Wert darstellten.