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Großer Andrang am „Küken-Kino“

Wiedensahl Großer Andrang am „Küken-Kino“

Dass kleine Küken nicht unbedingt gelb sein müssen, haben die Kinder des „Max-und-Moritz“-Kindergartens in Wiedensahl erfahren. Heinz-Dieter Tillmann, Zuchtwart des örtlichen Rassegeflügelzuchtvereins, hatte seinen Brutkasten einige Tage lang auf dem Flur des Kindergartens aufgestellt und dabei den Zeitpunkt so gewählt, dass die Jungen und Mädchen nach der 21-tägigen Brutzeit das Schlüpfen der kleinen Zweibeiner miterleben konnten.

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Alle wollen das kleine Küken streicheln, gelb ist es zwar nicht, aber auf jeden Fall total niedlich.

Quelle: jed

Wiedensahl (jed). Um zeitversetztes Schlüpfen der Küken im Kindergarten zu ermöglichen, wurden die Eier vorgebrütet und dann zeitversetzt in den Brüter eingelegt. So ganz sei die Zeitplanung dann allerdings doch nicht aufgegangen, räumte Tillmann beim Abbau der Anlage ein: „Die Küken haben etwas länger gebraucht. Denen war es draußen wohl zu kalt, die wollten die warmen Eier nicht verlassen.“

Als es dann schließlich doch so weit war, bekamen die Kinder am Brutkasten große Augen. „Die sind ja gar nicht gelb, die sind ja fast schwarz“, meinten Anika und Marie, als nach dem Schnabel auch der Flaum eines gerade geschlüpften Kükens zu sehen war. Lukas war bereits bestens informiert: „Erst sind die Küken ganz nass, dann werden sie langsam trocken und ändern ihre Farbe, je größer sie werden.“

Vor dem „Küken-Kino“ waren die Kinder von ihren Betreuerinnen bereits darüber informiert worden, wie aus einem Ei ein Küken wird und welche Tiere überhaupt Eier legen. Außerdem wissen die Jungen und Mädchen jetzt, dass die kleinen Küken, die aus der Welsumer- und Zwerg-Welsumer-Zucht von Gesamtvereinsmeister Oliver Tillmann stammen, in ihrer ersten Lebenswoche kein Wasser, sondern Kamillentee verabreicht bekommen.

Vereinsvorsitzender Heinrich Döhrmann: „Wir Züchter haben einen schweren Stand. In Wohngebieten ist kaum noch Hühnerzucht möglich. Mit Aktionen wie dieser wollen wir erreichen, dass die Hühner bei den Kindern nicht gänzlich in Vergessenheit geraten.“

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