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Grünes Licht für die Dorferneuerung

Wiedensahl Grünes Licht für die Dorferneuerung

Mit einem Eigenanteil von rund 200000 Euro wird sich die Gemeinde Wiedensahl an der geplanten Dorferneuerung beteiligen. Der Rat hat den Haushalsplan während einer „Marathonsitzung“ über sechs Stunden verabschiedet.

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Wiedensahl (par). Im Zentrum der Dorferneuerung steht zunächst die Umgestaltung des Dorfkerns, der „sozialen Mitte“, mit dem Marktplatz, der neu gepflastert werden soll, und dem Wilhelm-Busch-Denkmal, für das eine Restaurierung vorgesehen ist. Das Aufstellen von neuen Straßenlaternen zwischen dem Wilhelm-Busch-Geburtshaus und der „Lüttjen Schule“ ist unter anderem ebenfalls vorgesehen.

Besonders mit letztgenannter Maßnahme wollte sich Ratsherr Horst Peeck (CDU) nicht anfreunden. „Wir brauchen finanzielle Rücklagen und können es uns nicht erlauben, alles auszugeben. Ich kann es nicht mehr verantworten“, erklärte er während eines langen Monologes. Gemeindedirektor Nathan Adam (CDU) zeigte für die Bedenken keinerlei Verständnis. „Wir stehen auf finanziell sicheren Beinen und haben Rücklagen von 750000 Euro geschaffen. Wir wollen jetzt investieren“, sagte er. Bürgermeister Helmut Schaer (SPD) betonte: „Wir bekommen jetzt noch Fördergeld. Nach 2013 ist die Lage unsicher.“ Auch Udo Rüffer (SPD) widersprach Peeck in seiner Argumentation und stellte klar, dass die SPD-Fraktion dem Gesamtpaket der Dorferneuerung zustimmen würde. Die Aufwertung des Spielplatzes sowie die Neuanschaffung von Bänken und Schildern gehören ebenfalls zu den geplanten Maßnahmen dazu. Mit einer Gegenstimme von Peeck wurde der Haushalt im Anschluss beschlossen.

Des Weiteren werden den Vereinen, Verbänden und kulturellen Institutionen der Gemeinde 20400 Euro für das Jahr zur Verfügung gestellt.

Ebenfalls wurde die Anschaffung eines neuen Aufsitzrasenmähers vom Rat abgesegnet. „Es wird Zeit, der Rasen wächst bereits“, sagte Adam, der gleichzeitig betonte, dass nicht nur die beiden Sportplätze sondern auch weitere Flächen gemäht werden müssten. 18000 Euro soll das favorisierte Gerät kosten.

Insgesamt stehen im Jahr 2012 Einnahmen von 493000 Euro Ausgaben von 543000 Euro gegenüber. Die hohe Kreis- und Samtgemeindenumlage trage einen nicht unwesentlichen Teil dazu bei, betonte Schaer.

„Insgesamt sind unsere Investitionen gerechtfertigt. Wiedensahl hat besonders touristisch einen hohen Stellenwert in Schaumburg“, erklärte Gemeindedirektor Adam auf SN-Nachfrage.

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