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Haus in Wiedensahl brennt nieder

100 Feuerwehrleute im Einsatz Haus in Wiedensahl brennt nieder

Noch keine 14 Stunden war das Jahr alt, da gab es schon die erste Schreckensnachricht. Das Haus eines Wiedensahler Paares ist komplett ausgebrannt. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Etwa 100 Feuerwehrleute waren über Stunden im Einsatz.

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Auch die 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren können das Haus an der Hauptstraße nicht retten.

Quelle: vr

Wiedensahl. Ein Nachbar hatte gegen 13.10 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Er sprach von Qualm, der aus dem alten Backsteinhaus an der Hauptstraße steigt. Umgehend rückten fünf Feuerwehren aus. Die Rauchwolke war von Weitem sichtbar. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Haus komplett in Flammen. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause.

Da die Wasserversorgung vor Ort problematisch war, musste mithilfe eines Gerätewagens Logistik aus Stadthagen eine Verbindung zum Dorfteich aufgebaut werden. Die Hydranten vor Ort gaben nach Auskunft des Feuerwehrsprechers Michael Jedamzik zu wenig Wasser für einen Brand dieser Größe.

Etliche Nachbarn und Passanten waren auf den Großeinsatz aufmerksam geworden und verfolgten die Löschangriffe aus sicherer Entfernung. Die Helfer gingen mit schwerem Atemschutzgerät vor. Von der Hubrettungsbühne der Stadthäger Kollegen aus bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen. Es dauerte Stunden, bis der Dachstuhl gelöscht war. Die Flammen fraßen sich durch das Holz. Am Ende stand nur noch ein verkohltes Gerippe des einstigen Dachstuhls auf den Grundmauern.

Da Einsturzgefahr bestand, musste noch in den Abendstunden das Haus abgetragen werden. Dafür war eine Spezialfirma nach Wiedensahl gekommen. Die Hausbewohner, eine 48-jährige Frau und ein 38-jähriger Mann, kommen vorerst bei Bekannten unter.

Zur Brandursache können die Ermittler noch keine Angaben machen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Wiedensahl-Meerbeck-Niedernwöhren, Volksdorf, Nordsehl-Lauenhagen, Pollhagen sowie Stadthagen. vin

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