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Heute hätten „Max & Moritz“ keine Chance

„Vorwort“ zum Jubiläum Heute hätten „Max & Moritz“ keine Chance

„150 Jahre Max & Moritz – Ein Jubiläumsjahr in sieben Streichen“, unter dieses Motto hat die Gemeinde Wiedensahl das Jahr 2015 gestellt. Bevor am 6. April der erste Streich gespielt wird, hat es jetzt in Anlehnung an die berühmte Lausbubengeschichte das „Vorwort“ gegeben, zu dem Bürgermeisterin Anneliese Anneliese Albrecht die Vertreter aller Wiedensahler Vereine sowie die Bürgermeister der Nachbargemeinden ins Dörp Kaffee eingeladen hatte.

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Luca Marie Buhr als Moritz und Lia Heumann als Max treiben ihren Schabernack mit Bürgermeisterin Anneliese Albrecht und Festredner Dieter Hüsemann.

Quelle: jed

Wiedensahl . Mit von der Partie waren natürlich auch die beiden Hauptpersonen, denn Lia Heumann und Luca Marie Buhr hatten sich als „Max & Moritz“ verkleidet und trieben zwischendurch mit den Gästen ihren Schabernack.

Julia Baade, neben Hannah Klose treibende Kraft der Initiativgruppe „Zukunftswind für Wiedensahl“, rief den Anwesenden zu Beginn noch einmal das mit „Ach was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen!“ beginnende Vorwort in Erinnerung und machte anschließend das Rednerpult für Landrat Jörg Farr und Festredner Dieter Hüsemann frei. Das „Max & Moritz“-Jahr, so Farr, habe bereits Fahrt aufgenommen. Einige Veranstaltungen seien bereits ausverkauft. Die Idee, Wilhelm Busch zu den Menschen bringen zu wollen, sei umgesetzt worden.

Hüsemann, einst Bürgermeister der Stadt Rehburg-Loccum und kulturinteressiert, bezeichnete es als mutig, ihn als Festredner eingeladen zu haben. Schließlich sei er Rehburger und kein Wiedensahler. Aber Busch sei wegen der früheren Zugehörigkeit Wiedensahls zum Landkreis Nienburg genau genommen ja vielleicht auch ein klein wenig Rehburg-Loccumer, das passe dann schon. Busch und „Max & Moritz“, das sei auf jeden Fall eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die so aber heute nicht möglich wäre. Hüsemann: „Wegen der Hühner gäbe es sofort eine Anzeige wegen Tierquälerei und was die angesägte Brücke betrifft, da hätten die beiden garantiert sofort die Bauaufsicht am Hals.“ jed

 

Termine

Während die Schaumburger Landschaft mit Projektleiterin Maxi Schweitzer an der Spitze nach fast zweijähriger Vorbereitungsarbeit kreisweit ein ganzjähriges Veranstaltungsprogramm präsentiert, hat die Gemeinde Wiedensahl sieben besondere Termine unter das Motto „150 Jahre Max & Moritz“ gestellt. Den Anfang macht am 6. April ein Frühschoppen mit „Brass-A-Licious“ auf dem Pfarrhof.

Weiter geht es am 1. Mai mit dem Jahreskonzert der Dorfkapelle, dem Hähnewettkrähen der Geflügelzüchter und der Maifeier der Feuerwehr auf dem Sportplatz. Mit dem Drahtesel auf den Spuren von Wilhelm Busch heißt es am 7. Juni. Am 18. und 19. Juli werden „Max & Moritz“ in einem Musical auf dem Marktplatz lebendig, am 30. August wird Straßenfest und am 19./20. September Erntefest gefeiert. Siebter und letzter Streich ist der „Max & Moritz-Ball“ auf dem Marktplatz am 17. Oktober. jed

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