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Improvisationstheater bringt Wiedensahl zum Lachen

Spektakulär Improvisationstheater bringt Wiedensahl zum Lachen

„Wir spielen Theater auf Zuruf und haben nichts mit, noch nicht mal eine Idee“, hat Rainer Sommer vom Improvisationstheater „Spek Spek“ den Auftritt im Geburtshaus von Wilhelm Busch eingeleitet.

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„Spek Spek“ in Aktion: Eine spontane Szene löst die andere ab.  bab

Wiedensahl. Damit hat er zunächst den Erwartungshorizont nach ganz unten verlegt. Doch aus diesem Nichts wurde ein höchst amüsanter Abend, bei dem ein Gag den anderen ablöste, aus dem Stegreif gereimt wurde und der so kurzweilig war, dass er viel zu schnell verging.

Die vier Schauspieler aus Kleinenbremen, die die Stichworte aus dem Publikum gekonnt in kuriose Szenen einbauten und dabei vollen Körpereinsatz zeigten, begeisterten hörbar das Publikum. Jörg Homeier, einer der drei Männer in der Schauspieler-Riege, hatte nicht zu viel versprochen, als er ankündigte, dass „20 kleine Welturaufführungen“ zu sehen sein werden, „die es so bestimmt nicht mehr geben wird“. Verschwiegen hatte er, dass jede dieser Uraufführungen eine Belastungsprobe für das Zwerchfell darstellt. Aber auch selbst konnten sich die Schauspieler in manchen Szenen das Lachen über ihre Kollegen kaum verkneifen.

Aus gegebenem Anlass – schließlich feiert Wiedensahl das 150-jährige Jubiläum von Max und Moritz – wurde auch die Lausbubengeschichte fortgeschrieben. Dazu schüttelten die Schauspieler Sommer, Homeier, Holger Pape und Birte Meyer einfach einen achten Streich aus dem Ärmel.

„Spektakulär, spektakulär“ war nicht nur der gesamte Abend, sondern auch die Erklärung für den Namen des „Improtheaters“. Spek Spek sei nämlich nichts anderes als die Abkürzung davon, klärte die Gruppe die Zuschauer auf und durfte die Bühne erst nach zwei Zugaben verlassen.

Wer noch mehr sehen will, kann dies jeden zweiten Sonnabend auf der Bühne in Kleinenbremen, wo es „ein abendfüllendes Programm“ gibt. Seit mehr als zehn Jahren gebe es das Improvisationstheater, das als Hobby begann und nun auf dem Weg in die Semi-Professionalität sei, erzählen die Schauspieler. Auch „Playshops“ zum Mitmachen für alle, die sich auf die Bühne wagen wollen, werden angeboten.  bab

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