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Jungbrunnen? Aus der Ü 50 wird eine Ü 40

Wiedensahl / 96-Senioren besiegen Samtgemeinde-Auswahl Jungbrunnen? Aus der Ü 50 wird eine Ü 40

Aus der Ü 50-Auswahl von Hannover 96, die gestern gegen ein Ü 45-Team der Samtgemeinde Niedernwöhren antrat, war über Nacht eine Ü 40 geworden. Nur vier Akteure der Gäste hatten die 50 überschritten. Kein Wunder, dass die Niedernwöhrener knapp mit 0:2 unterlagen.

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Der beste Mann auf dem Platz ist beim 96-Kick Torwart Uwe Kerkmann (links), der reihenweise Chancen der Gäste vereitelt. Die Zuschauer erleben eine unterhaltsame, wenn auch weitgehend einseitige Partie zwischen der Ü 40 aus Hannover und der Ü 45 aus Niedernwöhren.

Quelle: gus

Wiedensahl (gus). In der 1. Halbzeit verzeichneten die 96-Senioren schnell deutliche Feldvorteile. Doch auch wenn der Niedernwöhrener Keeper, Dietmar Arndt, gleich in der 2. Minute eine Glanzparade hinlegen musste, erwiesen sich die 96-Aktionen in Strafraumnähe anfangs selten zwingend. Hansi Döring musste am eigenen Fünf-Meterraum per Kopf klären, kurz darauf schoss der 96er Michael Wein knapp am Tor der Hausherren vorbei. Ally Gündogan zog einen Distanzschuss neben das Gehäuse, während sich die Niedernwöhrener Altstars nur selten aus der Umklammerung lösen konnten, hinten aber solide standen.

Bis in der 25. Minute das große Schwimmen begann. Gündogan scheiterte freistehend im Strafraum zweimal kurz nacheinander – erst am eingewechselten Keeper Uwe Kerkmann, dann an der eigenen Hast. In der 27. Spielminute war es dann so weit: Gündogan hatte scheinbar ausreichend Zielwasser nachgetankt und versenkte die „Kugel“ im Tor der Niedernwöhrener.

Im zweiten Durchgang traten die „Roten“ entschlossener auf und schnürte die Ü 45 am eigenen Sechzehner ein. Chance um Chance spielten sich die Hannoveraner heraus, Bestnoten verdiente sich in dieser Phase Torwart Kerkmann, dem 96-Spielführer Kershi Shkelzen nach einer Glanztat ein Lob aussprach: „Keeper, gut gemacht.“

Wie aus dem Nichts dann beinahe das 1:1, doch Uwe Homeier stand im 96-Strafraum um eine Handbreit im Abseits. Es folgten kurz hintereinander zwei weitere Großchancen für die Samtgemeinde-Auswahl – beide Male musste der Ex-Armine Frank Reichel im Tor aber nicht eingreifen. An die beste Phase der Lokalmatadoren schloss sich unmittelbar die Ernüchterung an. Einen Konter versenkte Shkelzen unhaltbar zum 2:0 im Netz.

Die ganz große Prominenz hatte die 96-Auswahl nicht mit nach Wiedensahl ge-bracht. Dies wurde mit der Urlaubszeit begründet. Mit Gündogan (Hannover 96) und Reichel (SV Arminia Hannover) standen immerhin zwei Ex-Bundesliga-Kicker auf dem Platz. Ein Lob zollten die Gäste der Wiedensahler Sportwoche. „Toll organisiert“, lautete das Urteil, das die Moderation Sören Sölters und Daniel Jedamziks einschloss.

Zwei Lokalgrößen feierten beim Senioren-Kick ihren Abschied: TuSG-Betreuer Erich Struckmann und Referee Jo-chen Bockisch beendeten ihre aktive Zeit. Bockisch erlebte eine ruhige Partie. Lediglich bei zwei Attacken gegen 96-Torwart Reichel wurde es ein wenig ungemütlich auf dem Feld.

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