Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
„Knastrologen“ hatten beim Erntefest Freigang

„Knastrologen“ hatten beim Erntefest Freigang

Glück mit dem Wetter haben gestern die Wiedensahler Erntefestfreunde und ihre Gäste aus den benachbarten Gemeinden gehabt. Pünktlich zum Start des Erntewagenumzuges hörte der Regen auf, und ab und an ließ sich während der knapp dreistündigen großen Parade sogar die Sonne blicken.

Voriger Artikel
„Wir sind es leid“
Nächster Artikel
Bürgermeisterfrage noch offen

Mitglieder der Wiedensahler Dorfjugend marschieren mit der Erntekrone ein.

Quelle: jed

Wiedensahl (jed). Mit vierzehn großen und kleinen Gespannen aus Wiedensahl, Nordsehl, Südhorsten, Echtorf, Heuerßen, Lauenhagen und Meerbeck war der Umzug diesmal besonders lang. Viele Wiedensahler, so Dorfjugendsprecher Johannes Peeck bei der Begrüßung, würden nur Erntewagen kennen, die jedes Jahr für den Umzug neu gebunden werden. Peeck: „Die würden sich wundern, wie viel Spaß es macht, mit einem fertigen Wagen von Erntefest zu Erntefest zu ziehen.“ Da sei eine echte Jugendkultur entstanden, die Heimat, Tradition und Gemeinschaft verbinde und die auch in Wiedensahl gefördert werden solle.

Mit einem rollenden „Knast“ waren die Familien Sendler und Deterding mit ihren Freunden und Bekannten unterwegs. Alles war stilecht, angefangen bei den Gitterstäben auf dem Wagen über die mit Nummern versehenen Sträflingsanzüge bis hin zu den Kugeln an den Fußgelenken. Scherzhafte Kommentare wie „Da sind sie richtig aufgehoben“ oder „Die haben wohl heute Freigang“ machten am Straßenrand die Runde, als die „Knastrologen“ mit „Schließer“ Michael Rösener als Treckerfahrer vorbeifuhren.

Andere, wie die Familien Protzek und Schaer, waren pünktlich zu Beginn des Münchener Oktoberfestes mit einem blau-weiß geschmückten Gespann mit der Aufschrift „O’zapft is“ unterwegs. „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ wollten Leonie, Christina, Hannes, Lotte, Luisa, Ella und ihre Freunde wissen, die sich mit einem kleinen bunten Gefährt in den Umzug eingereiht hatten. Angeführt wurde die Parade von der Dorfjugend, die mit zwei Wagen und der großen Erntekrone unterwegs war.

Ein ganz besonderer „Hingucker“ waren in diesem Jahr auch die alten Schlepper der Marken Deutz oder Hanomag, die hinter dem Dorfteich Aufstellung bezogen hatten und die das Herz aller Treckerfreunde höher schlagen ließen. Diese „alten Schätze“ zu präsentieren, sei eine tolle Idee gewesen, bekam die Wiedensahler Dorfjugend als Organisator des Festes mehr als einmal zu hören.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg