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Kunst im alten Supermarkt

Wiedensahl/Leerstand Kunst im alten Supermarkt

Der ehemalige Markant-Markt in Wiedensahl wird am Sonntag, 4. September, zu neuem Leben erweckt. An diesem Tag, 11 Uhr, zieht die Ausstellung der Max-und-Moritz-Preisträger in die seit April leerstehenden Räume ein.

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Darjush Davar stellt seine Pläne vor.

Wiedensahl. Im Rahmen eines Informationsabends am Mittwoch stellte Kurator Darjush Davar rund 30 Zuhörern in „Bolten‘s Deele“ sein Konzept vor. Er meint: „Wir wollen die Lücke, die dort entstanden ist, schließen. Ein aktueller Leerstand soll als Kulturort genutzt werden.“

 Die Ausstellung firmiert unter dem Titel „Die besten deutschen Comics“. Sie zeigt Comic-Künstler, die im Mai 2016 beim 31. Internationalen Comic-Salon im fränkischen Erlangen mit dem renommierten Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet wurden. Der Salon zeichnete Arbeiten von Barbara Yelin (als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin), Birgit Weyhe (als bester deutschsprachiger Comic), Katharina Greve (für den besten deutschsprachigen Comic-Strip), „Wunderfitz“ (bester deutschsprachiger Comic-Strip), Mikiko Ponczeck (Publikumspreis) sowie Patrick Wirbeleit und Uwe Heidschötter (bester Comic für Kinder) aus.

 Yelin, Greve und die Macher von „Wunderfitz“ haben ihr Kommen zur Eröffnung zugesagt. Die Ausstellung läuft bis Freitag, 31. März 2017. Öffnungszeiten sind im September und Oktober freitags von 14 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Von November bis März sind die Öffnungszeiten freitags von 14 bis 16 Uhr und sonnabends und sonntags von 11 bis 16 Uhr. Zusätzliche Öffnungszeiten und Führungen sind nach Absprache möglich. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sowie personelle Unterstützung sind willkommen.

 Ein weiteres Thema, das zur Sprache kam, waren Leerstände in der Gemeinde. Als problematisch wird der Wegfall des Markant-Marktes als Kommunikationsort betrachtet. Die Verwendung der Marke „Wilhelm Busch“ in benachbarten Orten, etwa in Stadthagen, gefällt nicht allen. Während Befürworter argumentierten, dass jegliche Werbung mit dem Künstler positiv für Wiedensahl sei, entgegneten andere Besucher, dies sei ein „Sich-Schmücken mit fremden Federn“.

 Nach der Veranstaltung der Comic-Initiative versammelten sich einige spontan für ein gemeinsames Foto und demonstrierten damit ihre Unterstützung. Davar zeigte sich ein wenig unglücklich darüber, dass es bislang keine Unterstützung aus dem Landkreis für das Projekt gibt. Davar hofft zudem auf weitere öffentliche Unterstützung aus dem Ort. Wer Interesse an den Aktivitäten hat oder sich für diese Ausstellung ehrenamtlich engagieren möchte, ist eingeladen, sich per Telefon 0177-3116191 oder per E-Mail an kontakt@comic-initiative-wiedensahl.de zu melden.  ano

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