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Maik Beermann zu Besuch im Wilhelm-Busch-Geburtshaus

Potenzial soll gehoben werden Maik Beermann zu Besuch im Wilhelm-Busch-Geburtshaus

Wiedensahls Wilhelm-Busch-Gemeinde hofft auf weitere Publicity und auf touristische Belebung des Fleckens in Sachen Max und Moritz. Der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) aus dem Wahlkreis Nienburg-Schaumburg hat bei einem Besuch im Busch-Geburtshaus angekündigt, eine Ausstellung im Bundestag anzuregen.

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Am Druckstock zeigt Gudrun-Sophie Frommhage-Davar Maik Beermann, wo Besucher im Museum schon jetzt selbst Hand anlegen dürfen. 

Quelle: bab

Wiedensahl (bab). Während seiner „Tour de Maik 2015 - Ihr Abgeordneter auf Achse“ hat Beermann sich im Flecken das Museum im Geburtshaus angeschaut und sich über die Aktivitäten im Jubiläumsjahr „150 Jahre Max & Moritz“ sowie die Auswirkungen auf die Besucherzahlen in Wiedensahl erkundigt. Bei dem Termin wurde deutlich, dass Vertreter der Museen und der Gemeinde noch mehr Möglichkeiten sehen, die Marke Wilhelm Busch als Entwicklungsmotor für den Ort zu nutzen.
„Wiedensahl hat Potenzial, das muss man heben“, sagte Carsten Dreyer, Vorsitzender des Förderkreises Wilhelm Busch Wiedensahl. „Man fährt schnell mal vorbei, das ist natürlich ein Manko.“ Laut Dreyer seien die meisten Gäste älteren Semesters und blieben im Schnitt drei Stunden. „Wir müssen Ziele anbieten, die zu längerem Verweilen einladen“, beschrieb der Vorsitzende mögliche Veränderungen. Eine Idee sei beispielsweise eine Werkstatt einzurichten, in der Kinder mithilfe der Eltern mit historischen Werkzeugen arbeiten könnten. „Ein aktives Museumsdorf“, lieferte Maik Beermann das entsprechende Stichwort.
„Ich finde den Gedanken interessant“, stimmte Beermann dem Vorsitzenden zu. Das Thema Tourismus für den ländlichen Bereich werde weithin unterschätzt. „Aber man muss auch etwas erleben können, sonst fahren die Leute nicht von der Stadt aufs Land.“ Der stellvertretende Vorsitzende des Busch Förderkreises, Rudolf Meyer, hält es darüber hinaus für wichtig, auch regelmäßige Besucher aus der Region in den Ort zu bekommen. Laut Museumsleiterin Gudrun-Sophie Frommhage-Davar besuchen jährlich 10 000 Gäste das Museum. Sie ist überzeugt: „Die Leute, die nach Wiedensahl kommen, kommen wegen Wilhelm Busch.“
Beermann versicherte, in Berlin die Werbetrommel für Busch und Wiedensahl zu rühren. Er könne zwar nicht versprechen, eine Ausstellung direkt im Bundestag zu bekommen, aber zumindest im Paul-Löbe-Haus oder in der Landesvertretung werde es Gelegenheit geben. 

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