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Majestäten gehen in die Luft

Wiedensahler Schützenfest Majestäten gehen in die Luft

Die besten Schützen Wiedensahls haben schnell an Bodenhaftung verloren: Bei der Königsproklamation des Gemeindeschützenfestes wurde von Jung bis Alt jeder einzelne unter lauten „Hoch“-Rufen in die Luft geworfen.

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Die Wiedensahler lassen ihre Majestäten kräftig hochleben: Jugendkönigin Lea Hävemeier fliegt fast bis zur Zeltdecke.

Quelle: geb

WIEDENSAHL. Thomas Wartmann legte unter den Bürgern die beste Leistung auf der Schießanlage hin und kann sich über die Bürgerkönigsscheibe an seiner Hauswand freuen. Dennis Heumann holte sich bei den Jungbürgern den Titel. Jugendkönigin Lea Hävemeier konnte auch das Jugendpreißschießen für sich entscheiden. Während die Jungbürger die gestandenen Männer gerade so hochwuchten konnten – „früher hatten die Jungbürger eben mehr Fleisch auf den Armen“, scherzte Major Henning Peeck – landete Lea gleich fast unter dem Zeltdach. Den Volksbank-Pokal gewann Eric Buhlmann, Jens Deterding erschoss sich den Pokal der Sparkasse. Beim Preisschießen setzte sich Matthias Wanke durch.

Beim Antreten der Jungbürgerkompanie am Vormittag vor dem Rundmarsch spannte der Major Peeck den Bogen von der Antike zum Lieblingsgetränk der Schützen. Schließlich war es schon der römische Geschichtsschreiber Tacitus, der von einem „schauerlichen Gebräu, aus Gerste oder Weizen gegoren“ berichtete, mit dem die Germanen die Nacht durchzechten. Als ausdauernder Conaisseur des Gerstensafts ehrten die Jungbürger Johannes Peeck mit dem Titel des Bierkönigs.

Blasmusiker geben alles

Dass die Jungbürger heute noch etwas von Partynächten verstehen, zeigte sich bei der Zeltdisco am Freitagabend, für die sich 580 Gäste begeistern konnten. „Über die Social-Media-Kanäle und fleißiges Plakate kleben hat unsere Jugend die Party wieder zu einer echten Attraktion für junge Menschen aus einem Umkreis von 20 Kilometern gemacht“, lobte Horst Peeck. „Militärisch locker und offen für jeden“ beschreibt der Rekordschützenkönig das Fest, das in Wiedensahl mit Unterbrechung seit 1778 gefeiert wird.

Den Marsch durch das Dorf begleitete die Dorfkappelle wie üblich mit Unterstützung des Spielmannszugs aus Münchhagen. Die Kapelle sorgte auch neben dem Schützenhaus für gute Laune mit Jungbürger-Polonaise. Die Blasmusiker wagten sich nämlich kühn an Pop-Songs zum Mitsingen und machten auch vor der opulenten „Jurassic-Park“-Filmmusik keinen Halt. Am 23. September lädt die Truppe zum Oktoberfest im Sportsaal. Das Nachmittagsprogramm für die Jüngsten während des Schießens gestalteten Hanna Fiebig und Julia Baade. Die Feuerwehr-Damen nahmen in diesem Jahr zum 25. Mal das Kaffee- und Kuchenbüffet in die Hand. Zum Ausklang des Festes beim nicht allzu förmlichen Königsball spielte wieder einmal das Duo A-Dur auf. geb

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