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Martinimarkt lockt die Massen

30.000 Besucher Martinimarkt lockt die Massen

Zum „größten Eintagesmarkt Norddeutschlands“ hat Wiedensahls Bürgermeisterin Anneliese Albrecht Vertreter aus umliegenden Gemeinden, Wirtschaft und Vereinen zum Marktfrühstück begrüßt. Rund 30.000 Besucher lockte die Marktmeile ins Wilhelm-Busch-Dorf.

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Von Scherzartikel bis Scheibenwischer

Dichtes Gedränge herrscht auf der Marktmeile schon in den Morgenstunden.

Quelle: bab

WIEDENSAHL. Gekonnt, mit nur einem Schlag, stach Marktmeister Arend Oetker das Bierfass an, das die Gemeinde zur Feier des Tages spendiert hatte, bevor es auf die 1,6 Kilometer lange Marktmeile ging.

Dass nicht nur die Ehrengäste aus dem Umland immer wieder gerne in den Wilhelm-Busch-Ort zum Martinimarkt kommen, war auch an den Autokennzeichen abzulesen: „Ri, Mi, Ni“ waren gestern stark vertreten. Albrecht rechnete auch in diesem Jahr, zum 185. Heiratsmarkt, wieder mit rund 30 000 Besuchern.

330 Stände hatten sich links und rechts der Hauptstraße aufgereiht. Ob nützlich und praktisch oder nur schön und dekorativ, die Besucher kommen vor allem „wegen der einzigartigen Atmosphäre“ nach Wiedensahl, wie immer wieder betont wurde.

Gutes Wetter, gute Laune

Und Händler so wie Gäste hatten in diesem Jahr besonders gute Laune, weil sogar das Wetter mitgespielt hat. „Kalt, aber trocken, das ist perfekt“, freute sich Dietmar Heumann, während er zusammen mit seinem Kollegen Ulrich Döhrmann die Stände abkassiert, von denen viele schon seit Jahrzehnten nach Wiedensahl kommen.

Die niedrigen Temperaturen spielten vor allem den Glühweinständen in die Karten, wobei auch das kalte Bier schon am Morgen recht gut floss. Hungern und dursten musste ohnehin keiner, denn an den duftenden Puffer-, Wurst- und Fischständen konnte kaum jemand dran vorbeigehen.

Und wer nicht genug bekam, konnte sich reichlich Leckereien mit nach Hause nehmen – auch Gesundes. Mit flotten Sprüchen und Verkaufsgeschick brachte Bananen-Fred allerlei Obstkörbe unters Volk, ganz nach dem Motto: „Scheiß egal, Wiedensahl ist nur einmal im Jahr.“ bab, kil

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