Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
„Max und Moritz“ aus weiblicher Sicht

Wiedensahl / Ausstellung „Max und Moritz“ aus weiblicher Sicht

Gemeinsam mit drei anderen Illustratorinnen hat die Eva Muggenthaler (44) die Ausstellung „Max und Moritz in Frauenhand“ im Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl gestaltet.

Voriger Artikel
Schaurig-schön
Nächster Artikel
50 Jahre Dorfjugend Wiedensahl

Gudrun-Sophie Frommhage-Davar (links) gibt ihre Eindrücke zu den ausgestellten Illustrationen wieder. 

Quelle: mak

Von Martina Koch

Wiedensahl. Bei „Max und Moritz“ sind der Nordfriesländerin die Tiere immer am liebsten gewesen. Da es denen meist schlecht erging, konnte sie sich mit den Geschichten rund um die Lausbuben nie anfreunden. Jedenfalls bis heute.

 Muggenthaler, die hauptsächlich Kinderbücher illustriert, hat sich erst nach der Anfrage des Geburtshauses intensiv mit „Max und Moritz“ und Wilhelm Busch befasst. Der Zeichenstrich und das Zusammenspiel mit den Versen hinterließen nach jahrelanger Abstinenz dann doch einen positiven Eindruck bei der Zeichnerin. „Ich finde, dass jeder, der gerne Comics zeichnet, viel Grundlegendes von Wilhelm Buschs Bildern lernen kann.“

 Neben Muggenthaler wurde auch Verena Ballhaus, die Tochter des Theater-Gründers Oskar Ballhaus, gebeten, ihre Sicht auf „Max und Moritz“ auf Papier zu bringen. „Sabine Wilharm dürfte allen Harry-Potter-Fans bekannt sein“, sagte Gudrun-Sophie Frommhage-Davar, Leiterin des Museums im Wilhelm-Busch-Haus, in ihrer Begrüßung. Wilharm gestaltete die Buchcover der in Deutschland veröffentlichten Geschichten des Zauberlehrlings. Die Vierte im Bunde, Kathrin Engelking, ist eine der wenigen Illustratoren, die Geschichten von Astrid Lindgren bebildern durfte. „Eva Muggenthalers Mann ist außerdem Preisträger des Wilhelm-Busch-Preises, so schließt sich der Kreis", ergänzte Frommhage-Davar.

Die aktuelle Ausstellung schließe direkt an die vorige mit dem Titel „Corpus Delicti“ an, wie Carsten Dreyer, Vorsitzender des Wilhelm-Busch-Förderkreises, ergänzte. Außerdem beende sie den Reigen von „Max und Moritz“-Ausstellungen für das aktuelle Jubiläumsjahr.

Im Ausstellungsraum fielen den Besuchern prompt die bunten Stelen auf, auf denen die Kunstwerke angebracht wurden. Diese wurden vom Kindergarten Wiesensahl verziert, wie Frommhage-Davar erklärte.
>> Die Ausstellung „Max und Moritz in Frauenhand“ ist noch bis Sonntag, 29. Mai 2016, im Wilhelm-Busch-Geburtshaus, Hauptstraße 68a, in Wiedensahl zu sehen. Erwachsene zahlen vier, Kinder zwei Euro Eintritt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg