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Wiedensahl „Max und Moritz“ aus weiblicher Sicht
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl „Max und Moritz“ aus weiblicher Sicht
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00:20 25.11.2015
Gudrun-Sophie Frommhage-Davar (links) gibt ihre Eindrücke zu den ausgestellten Illustrationen wieder.  Quelle: mak
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Von Martina Koch

Wiedensahl. Bei „Max und Moritz“ sind der Nordfriesländerin die Tiere immer am liebsten gewesen. Da es denen meist schlecht erging, konnte sie sich mit den Geschichten rund um die Lausbuben nie anfreunden. Jedenfalls bis heute.

 Muggenthaler, die hauptsächlich Kinderbücher illustriert, hat sich erst nach der Anfrage des Geburtshauses intensiv mit „Max und Moritz“ und Wilhelm Busch befasst. Der Zeichenstrich und das Zusammenspiel mit den Versen hinterließen nach jahrelanger Abstinenz dann doch einen positiven Eindruck bei der Zeichnerin. „Ich finde, dass jeder, der gerne Comics zeichnet, viel Grundlegendes von Wilhelm Buschs Bildern lernen kann.“

 Neben Muggenthaler wurde auch Verena Ballhaus, die Tochter des Theater-Gründers Oskar Ballhaus, gebeten, ihre Sicht auf „Max und Moritz“ auf Papier zu bringen. „Sabine Wilharm dürfte allen Harry-Potter-Fans bekannt sein“, sagte Gudrun-Sophie Frommhage-Davar, Leiterin des Museums im Wilhelm-Busch-Haus, in ihrer Begrüßung. Wilharm gestaltete die Buchcover der in Deutschland veröffentlichten Geschichten des Zauberlehrlings. Die Vierte im Bunde, Kathrin Engelking, ist eine der wenigen Illustratoren, die Geschichten von Astrid Lindgren bebildern durfte. „Eva Muggenthalers Mann ist außerdem Preisträger des Wilhelm-Busch-Preises, so schließt sich der Kreis", ergänzte Frommhage-Davar.

Die aktuelle Ausstellung schließe direkt an die vorige mit dem Titel „Corpus Delicti“ an, wie Carsten Dreyer, Vorsitzender des Wilhelm-Busch-Förderkreises, ergänzte. Außerdem beende sie den Reigen von „Max und Moritz“-Ausstellungen für das aktuelle Jubiläumsjahr.

Im Ausstellungsraum fielen den Besuchern prompt die bunten Stelen auf, auf denen die Kunstwerke angebracht wurden. Diese wurden vom Kindergarten Wiesensahl verziert, wie Frommhage-Davar erklärte.
>> Die Ausstellung „Max und Moritz in Frauenhand“ ist noch bis Sonntag, 29. Mai 2016, im Wilhelm-Busch-Geburtshaus, Hauptstraße 68a, in Wiedensahl zu sehen. Erwachsene zahlen vier, Kinder zwei Euro Eintritt.

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