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Max und Moritz machen mobil

Jubiläumsjahr Max und Moritz machen mobil

Im kommenden Jahr mischen die berühmten Lausbuben Max und Moritz den Flecken Wiedensahl wieder auf. Dann feiern Wilhelm-Busch-Liebhaber und vor allem dessen Nachlasshüter in Wiedensahl bekanntermaßen ein denkwürdiges Jubiläum.

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Gudrun-Sophie Frommhage-Davar, Rudolf Meyer und Anneliese Albrecht hoffen auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr für Wiedensahl.

Quelle: bab

Wiedensahl. „150 Jahre Max und Moritz“ werden vom Förderkreis Wilhelm Busch Wiedensahl mit einer Reihe von Veranstaltungen gewürdigt. Bis nach Brüssel zieht der 150. Geburtstag der Lausbubengeschichten Kreise. Der Verein hat das Programm vorgestellt.

 Bereits Ende Januar geht es mit einem Workshop zum Comic-Zeichnen los und endet im Dezember mit einer Sonderveranstaltung für Kinder. Literarisch, darstellerisch und sogar musikalisch huldigen diverse Künstler nicht nur den beiden bösen Buben, sondern auch Wilhelm Busch selbst.

 Ausstellungen, Musikkabarett, Lesungen, Improvisationstheater, Signierstunden und sogar Kulinarisches „aus Witwe Boltes Pfanne“ werden dieses besondere Jahr für den Förderverein prägen. „Und wir schaffen den Sprung aus Deutschland heraus“, sagt die Leiterin im Wilhelm-Busch-Geburtshaus, Gudrun-Sophie Frommhage-Davar. Denn der Förderkreis wird für eine Woche im EU-Parlament in Brüssel eine eigens konzipierte Ausstellung zeigen. Und das findet Förderkreis-Vorsitzender Rudolf Meyer besonders wichtig, weil der Dichter und Maler das Pfund ist, mit dem Wiedensahl auch an der Tourismusfront wuchern kann. „Wenn wir nicht im kommenden Jahr die Chance nutzen, wann dann?“, fragt Meyer und auch Bürgermeisterin Anneliese Albrecht will den Flecken 2015 angemessen präsentieren. „Wir planen ein Straßenfest“, kündigt sie an. Auf der Wilhelm-Busch-Meile zwischen Geburts- und Pfarrhaus soll Ende August gefeiert werden. Auch das Kinder-Musical (wir berichteten) wird im Sommer aufgeführt und bereits vor Weihnachten waren 400 Karten verkauft.

 „Wir wollen wirklich die Welle machen“, betont Frommhage-Davar. So werde im Pfarrhaus eine Ausstellung zur Rezeptionsgeschichte der Zeichenfiguren zu sehen sein (15. März bis 24. Januar 2016). Umfangreiche Präsentationen auch mit Exponaten und Leihgaben, die in der Form noch nicht zu sehen waren, sind angekündigt. Außerdem werden Ausstellungen in Sparkassenfilialen im Landkreis vorbereitet und gemeinsam mit dem Bruchhof in Stadthagen ist ein Skulpturen-Projekt angeschoben worden. Die entstehenden Figuren sollen später im Flecken sichtbar sein.

 Die Erwartungen in Wiedensahl sind groß. „Wir sind verwöhnt vom letzten Jahr“, sagt Frommhage-Davar. 2013 hatte das Busch-Geburtshaus vom Loccumer Klosterjubiläum profitiert und wesentlich mehr Gäste registriert als in den sonstigen Jahren.

bab

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