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Wiedensahl Mit allen Wassern gewaschen
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Mit allen Wassern gewaschen
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00:31 27.08.2014
Daniel Druschke wird als neuer Zeltlagerbetreuer „getauft“ und muss dabei Bekanntschaft mit dem kalten Wasser im Pool machen. Quelle: jed
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Wiedensahl

Die eher herbstlich anmutenden Temperaturen konnten Kinder wie Theo Deterding, Finn Ole Thiemann und Amelie Döhrmann nicht davon abhalten, gleich am ersten Tag Bekanntschaft mit der 15 Meter langen Wasserrutsche und dem kalten Nass im Swimmingpool zu machen. Anschließend wurden die neuen Betreuer Louise Dunger, Tine Wartmann und Daniel Druschke, ob sie wollten oder nicht, nach alter Zeltlagersitte „getauft“ und mit vereinten Kräften in den Pool geworfen. Allerdings nicht in Badehose oder Badeanzug, sondern in voller Bekleidung, wobei Daniel Druschke sein Trikot gerade noch „retten“ konnte.

 Dass die anschließende Nachtwanderung für acht Kinder früher als geplant vorbei war, lag an dem doch ein wenig zu gruseligen „Kettensägenmann“, der plötzlich aus der Dunkelheit aufgetaucht war. Motto: Lieber sofort zurück ins Zelt als noch einmal einer solchen Gestalt begegnen. Geschlafen haben die Kinder anschließend trotzdem gut, und gefroren hat nachts in den Zelten auch niemand. Lia Heumann: „Unter meinem Schlafsack liegen noch eine Matte, eine Luftmatratze und eine Decke, das ist richtig schön kuschelig. Und meine Kuscheltiere, eine Kuh und einen Marienkäfer, habe ich auch dabei. Da kann mir nichts passieren.“

 Zwischendurch ein wenig vom Heimweh geplagt wurde Colin Mandler: „Eigentlich wollte ich lieber nach Hause, aber dann hat mir Lena gesagt, ich soll im Zelt erst mal eine Runde schlafen. Das ist eine gute Idee, aber schlafen geht hier nicht. Man wird dauernd gestört. Die anderen schießen immer die Bälle an unser Zelt.“ Apropos schlafen, die Nächte waren recht kurz. Bereits um 7 Uhr war Wecken angesagt. Anschließend gab es jeden Morgen vor dem Frühstück eine Runde Frühsport nach dem Motto „Hauptsache Bewegung“ unter der Leitung von Tine Wartmann.

 Am Schlusstag standen noch Spielvorführungen für die Eltern auf dem Programm. Anschließend gab es Gegrilltes und dann wurden die Zelte abgebaut. Das Fazit von Vereinsjugendleiterin Lena Walter fällt durchweg positiv aus: „Die Kinder waren lieb und artig, wir hatten eine Menge Spaß. Der Pool, der Kletterfelsen, der Besuch im Potts Park und die Disco kamen bei allen gut an.“ jed

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