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Wiedensahl Moderner Erlebnispark gewünscht
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Moderner Erlebnispark gewünscht
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00:30 27.02.2015
Wolfgang Becker (hinten von links) und Kurt Cholewa sowie Bernhard Herzig (vorne von links), Adolf Peeck und Birgit Cholewa stehen weiter an der Spitze des Wiedensahler Heimatbundes. Quelle: jed
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Wiedensahl

Ausschlaggebend dafür, so Vorsitzender Adolf Peeck, sei, dass das Geburtshaus und das Museum im Alten Pfarrhaus seit Mai 2014 unter dem Dach der Museumslandschaft Wilhelm Busch vereint seien. Davon profitierten alle Seiten. Auch das Angebot, für den Besuch beider Museen nur einmal zu zahlen, sei gefragt. Um sich ohne Zuschüsse tragen zu können, seien bei einem Eintrittspreis von vier Euro im Doppelpack für beide Museen mindestens 15000 Besucher nötig. Davon war man 2014 mit rund 7600 Besuchern im Geburtshaus und 4223 im Pfarrhaus noch entfernt.

 Will man auf Dauer mehr Besucher locken, muss Peeck zufolge ein besseres Angebot für Familien mit Kindern her, etwa ein Max und Moritz-Erlebnispark. Da stoße man aber auf Widerstände. Peeck: „Wenn wir die Wiedensahler fragen, ob sie für den Erhalt unserer Betriebe und Einrichtungen sind, dann sind alle dafür. Wenn wir aber fordern, dass dafür Investitionen in einen solchen Erlebnispark nötig sind, wollen das nur wenige.“ Zu dem Thema plane man eine Umfrage.

 Veränderungen im Vorstand gab es nicht. Peeck wurde ebenso als Vorsitzender wiedergewählt wie Birgit Cholewa als seine Stellvertreterin und Kurt Cholewa als Museumsansprechpartner.

 Gastredner Martin Stöber vom Institut für Historische Regionalforschung bescheinigte der Museumslandschaft, „schon ganz schön weit zu sein“. Er empfahl, die junge Generation stetig durch „jüngere Themen“ und moderne Präsentationsformen anzulocken. jed

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