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Nach dem Fest ist vor dem Fest

Dorfjugend Wiedensahl Nach dem Fest ist vor dem Fest

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und die Planungen beginnen aufs Neue. Die Dorfjugend Wiedensahl stimmt sich langsam auf ihr Erntefest ein.

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Ein Höhepunkt des Jahres: Die Dorfjugend organisiert jedes Jahr das örtliche Erntefest.

Quelle: pr.

Wiedensahl. Doch nicht nur um große Feierlichkeiten kümmert sich der Vorstand, der aus der Vorsitzenden Alina Heumann, Lara Horstmann, Florian Abel, Julius und Moritz Buhr sowie Max Thiemann, Michelle Dahmen und Torben Wartmann besteht.

„Neben den beiden Hauptaktivitäten, dem Erntefest und dem Osterfeuer, organisieren wir das ganze Jahr über Veranstaltungen“, sagt Horstmann. Dazu zählen zum Beispiel die Winterwanderung, Wochenenden im Center Park, eine Silvesterparty und vieles mehr. Bei den Veranstaltungen hat jedes Vorstandsmitglied sein eigenes Aufgabenpaket.

Reibungslose Planungen

„Wir arbeiten gut zusammen und können uns aufeinander verlassen“, freut sich Heumann über den Zusammenhalt. Und obwohl die Dorfjugend kein Verein, sondern ein loser Zusammenschluss von Jugendlichen aus Wiedensahl und Umgebung ist, funktionieren die Planungen reibungslos.

„Ab 14 Jahren, also nach der Konfirmation, können Jugendliche bei uns mitmachen“, erklärt Heumann. „In der Regel geht man dann mit 30 wieder.“ Und das mit Sicherheit nicht gerne, denn viel Spaß ist bei der Dorfjugend Programm. Wer Teil des Vorstands werden möchte, muss dafür nicht gewählt werden.

„Engagement ist wichtig“, sagt Abel. Wer sich für den Zusammenschluss einsetzt, wird vom Vorstand gebeten, ihn zu unterstützen. „Allerdings ist nicht jeder gleich im Vorstand“, erläutert Heumann. „Einige helfen auch so sehr viel und sind quasi der erweiterte Vorstand.“

Wagengestaltung in Eigenregie

So zum Beispiel beim Erntefest, wenn es heißt die Erntewagen schick zu machen. Denn die Jugendlichen aus Neernenne (niederes Ende), Mitteldorf und Obernenne (oberes Ende) gestalten in Eigenregie ihre Wagen. Ein besonderes Merkmal beim Erntefest ist die Erntekrone. Diese wird in jedem Jahr von der Dorfjugend von Grund auf neu gestaltet.

Ist eine Veranstaltung vorbei, wird bei der nächsten Vorstandssitzung, die einmal im Monat stattfindet, besprochen, wie es gelaufen ist. „Wir nehmen dann zum Beispiel Verbesserungen für das nächste Jahr mit auf“, sagt Abel.

Als anstrengend bezeichnen die Vorstandsmitglieder ihre Arbeit nicht. „Es ist eher ein positiver Stress gerade vor dem Erntefest“, meint Heumann. „Am Ende werden wir für unsere Arbeit immer belohnt, wir machen das schließlich für die Gemeinde.“ vr

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