Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Nachnutzung bleibt offen

Nach Schließung des Markant-Markts Nachnutzung bleibt offen

Anders, als der Eigentümer zunächst gehofft hatte, wird die Bäckerei Otto aus Pollhagen keine Filiale in Wiedensahl eröffnen. Wie berichtet, macht der dortige Markant-Markt zum 1. April dicht.

Voriger Artikel
38 Teilnehmer beim „dritten Streich“
Nächster Artikel
„Vierter Streich“ bringt Rekordbeteiligung

Die Bäckerei Otto hat sich dazu entschlossen, keine Filiale im bald leer stehenden Markant zu eröffnen.

Quelle: kil

Wiedensahl. Inhaber Christian Steuber hatte nach eigenen Angaben versucht, den Schaumburger Bäcker als Nachfolger für den Laden zu gewinnen.
Allerdings auf verkleinerter Fläche mit Backwaren und den wichtigsten Lebensmitteln, schildert der Wiedensahler Geschäftsmann auf Nachfrage. Eine Umsatzprognose auf Basis der bisherigen Verkäufe habe jedoch gezeigt, dass ein rentables Wirtschaften augenscheinlich nicht möglich sei, erklärt er.

Die Betreiber der Bäckerei Otto bestätigen das. Bislang waren sie mit einem Sortiment an Backwaren im Markant vertreten, allerdings ohne eigene Mitarbeiter. Mit Blick auf Personal-, Miet- und weiteren Kosten würde sich eine eigene Filiale für die Bäckerei nicht lohnen. Darum haben sich die Inhaber schließlich dagegen entschieden.

Derzeit betreibt die Bäckerei Otto vier Filialen in Schaumburg: Zwei in Stadthagen (am Bahnhof und im Hagebaumarkt), eine im Nienstädter Penny und eine in Steinbergen. „Die werden gut angenommen“, heißt es. Das Angebot sei fast ausschließlich auf Backwaren beschränkt. Zudem gebe es einige Lebensmittel wie Eier und Milch – also das, was die Bäckerei auch selbst täglich verarbeitet. Eine Erweiterung um zusätzliche Waren im Rahmen eines „Tante Emma Ladens“ sei momentan nicht angedacht.

Völlig möchte sich die Bäckerei aber nicht aus dem Wilhelm-Busch-Dorf zurückziehen. Es besteht die Idee, den mobilen Bäckerwagen des Betriebes künftig auch in Wiedensahl halten zu lassen. „Das wäre eine gute Möglichkeit – besonders für die älteren Bewohner“, heißt es von den Betreibern. Das Bäcker-Auto fahre auf seiner Route von Loccum bis Lauenhagen ohnehin schon durch das Dorf. Der Aufwand wäre also gering und die Wiedensahler könnten weiterhin ortsnah einkaufen.

Wie es nach der Markant-Schließung weitergeht, bleibt also offen. Steuber zufolge soll der Laden aber „irgendwie gastronomisch“ genutzt werden. Das liege dann jedoch nicht mehr in seinen Händen, sondern in denen seines Nachfolgers, sagt er und berichtet, dass sein Sohn wieder nach Wiedensahl ziehen werde. Im nächsten Jahr, so Steuber, wolle dieser dann auch in den Familienbetrieb einsteigen und sicherlich auch im Bereich seines Berufes als Koch „das eine oder andere entwickeln“. kil

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg