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Neuer Blick auf böse Buben

Vier Illustratorinnen Neuer Blick auf böse Buben

Vier Illustratorinnen werfen einen Blick auf Wilhelm Buschs bösen Buben: Die Ausstellung „Max und Moritz in Frauenhand“ öffnet am 22. November um 11 Uhr im Wilhelm-Busch-Geburtshaus. Sie läuft bis zum 6. März 2016. Begleitend zur Ausstellung erklärt Katrin Engelking am 17. Januar, wie ein Kinderbuch entsteht.

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Lausbuben-Hund: Verena Ballhaus hat das Titelbild für die Ausstellung gezeichnet. 

Quelle: pr.

Wiedensahl (sk). Die vier bundesweit renommierten Buchillustratorinnen und Zeichnerinnen Verena Ballhaus, Katrin Engelking, Eva Muggenthaler und Sabine Wilharm haben sich aus individueller weiblicher Perspektive mit den Lausbubengeschichten auseinandergesetzt und eigene Interpretationen der Protagonisten und ihrer Opfer entwickelt.
Verena Ballhaus, 1951 in Gemünden am Main geboren, findet Wilhelm Buschs Reime und Bilder „ganz toll“. Es fasziniere sie „die Respektlosigkeit, die keinen Stein auf dem anderen lässt und Platz macht für ständig neue Vorstellungen.“
Eva Muggenthaler, 1971 in Fürth geboren, sagt hingegen: „Nur die Tiere waren mir bei ‚Max und Moritz‘ sympathisch, doch denen ergeht es schlecht. Deshalb legte ich diese Geschichte beleidigt weg und ließ alle Wilhelm-Busch-Werke Jahrzehnte im Schrank. Was für ein Versäumnis!“
Sabine Wilharm (61) aus Hamburg fühlt beim heutigen Betrachten der Busch-Werke die Sehnsucht, „auch so leicht, so elegant und treffend zeichnen zu können“. Die Bildergeschichten „haben mich im Griff seit ich klein bin, denn das Hausbuch war zuverlässig Laune machender Bestandteil meines Leben, und es trägt die rücksichtslosen Spuren meiner Liebe bis heute.“
Die vierte im Bunde der Ausstellerinnen ist die gebürtige Bückeburgerin Katrin Engelking (35). Die Wahl-Hamburgerin ist seit 1994 als freie Illustratorin für verschiedene Verlage und Agenturen tätig, unter anderem für Oetinger, Aladin, Arlsen, Fischer und dtv junior. Die Illustratorin von „Pippi Langstrumpf“, „Gebrüder Löwenherz“ und von „Bullerbü bis Lönneberga“, zeigt am Sonntag, 17. Januar 2016, um 16 Uhr auf, wie ein Kinderbuch entsteht. Wie die kleinen Protagonisten durch ihre Feder zum Leben erwachen, erzählt die Schaumburgerin in sehr unterhaltsamer Weise, unterstützt von einer Beamerprojektion. Der Eintritt zum Künstlergespräch beträgt fünf Euro. Mitglieder des Förderkreises Wilhelm Busch Wiedensahl zahlen vier, Kinder drei Euro.

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