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Nostalgiker am Werk

Heimatbund feiert 40-jähriges Bestehen Nostalgiker am Werk

Dass der historische Charakter und das Andenken an Wilhelm Busch in Wiedensahl bis heute erhalten ist, ist auch dem Heimatbund zu verdanken. Auf die Arbeit der vergangenen 40 Jahre und die Geschichte des Ortes blickten seine Mitglieder im alten Pfarrhaus zurück.

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Langjährige Mitglieder bekommen Anerkennung für ihre Leistungen.

Quelle: geb

Wiedensahl. „Von den 30 Wiedensahlern, die sich 1976 für die Vereinsgründung zusammengefunden hatten, sind heute noch sieben dabei“, erzählte Adolf Peeck. „Eigentlich sind es seit 50 Jahren die gleichen Themen, mit denen wir uns befassen“, urteilte Peeck in seinem historischen Vortrag. Das Archiv, die Werbung für den Ort und seinen berühmtesten Sohn Wilhelm Busch beschäftigen den Verein wie auch den heutigen Gemeinderat. Die Stätten, für die sich die Nostalgiker stark machten, hatten die Mehrheit der Dorfbewohner schon abgeschrieben. „Eigentlich wollte keiner ein Busch-Denkmal, ein Museum oder ein saniertes Pfarrhaus“, so Peeck. Mit historischen Werkzeugen machten sich die Vereinsmitglieder ans Werk, um das Pfarrhaus wieder auf Fordermann zu bringen. Der Asbest verschwand aus den Decken, neuer Lehm kam in die Wände und hochwertige Farbe auf die Böden. Die Ironie der Geschichte: Nachdem das mit großem Eigenaufwand renovierte Pfarrhaus 1995 eingeweiht wurde, fiel vor zwei Jahren das neue Pfarrhaus dem Abriss zum Opfer.
Die Privatsammlung von Oswald Klose bildete den Grundstock für das Museum im „Alten Pfarrhaus“. Dem Einsatz von Wilhelm Bolte war es zu verdanken, dass die Zunftlade, der Aufbewahrungsort für alle Dokumente und Siegel der historischen Gilde des Ortes, später seinen Weg aus einem Nienburger Museum zurück nach Wiedensahl fand. 85 Münzen und Medaillen mit dem Conterfeit von Wilhelm Busch sind 2007 einem Diebstahl zum Opfer gefallen. „Organisierte Banden machten sich damals gleich an mehreren Museen zu schaffen“, erinnert sich Kurt Cholewa.
Als sich der Männergesangsverein 2012 nach 150 Jahren auflöste, vermachte er sein Inventar dem Verein. Friedrich Wilkening, Adolf Ronneberg , Walter Aumann, Nathan Adam, Marlene Dreyer, Siegfried Schmidt, Horst Peeck, Rudolf Krome und Heinrich Peeck-Ruge ehrte der Verein für ihr langjähriges Mitwirken.

geb

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