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Rüdiger Dittmann bleibt der Chef

Wiedensahl / Seniorenbeirat neu gewählt Rüdiger Dittmann bleibt der Chef

Der Seniorenbeirat der Gemeinde Wiedensahl ist nach fast einem Jahr des Bestehens gestern im „Alten Pfarrhaus“ neu gewählt worden. Im Vorfeld eines Filmnachmittags bestätigten die Teilnehmer einer Seniorenvollversammlung den Vorstand weitgehend in der alten Besetzung.

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Der Schaukasten teilt sich der Seniorenbeirat mit dem SoVD und dem Heimatbund.

Quelle: gus

Wiedensahl (gus). Dass bereits nach fast einem Jahr erneut eine Wahl erforderlich war, bedeutet aber nicht, dass das beratende Gremium fortan jährlich neu zu wählen ist. Der neue und alte Vorsitzende Rüdiger Dittmann erklärte, dass laut Satzung die Besetzung des Beirats analog zu den politischen Wahlen zu erfolgen hat. So musste nach der Gemeinderatswahl vom Herbst 2011 auch der Seniorenbeirat gewählt werden. Damit sind die Posten nun aber für fünf Jahre vergeben.

 Dittmann, die stellvertretende Vorsitzende Gilda Bender und Schriftführer Horst Peeck erhielten erneut das Vertrauen der Mitglieder. Auch alle wieder zur Verfügung stehenden Beisitzer wurden bestätigt. Allerdings traten zwei bisherige Beisitzer nicht erneut zur Wahl an. Im Gegenzug hatte sich Ilse Krömer zur Kandidatur entschieden.

 Dass damit ein Beisitzer weniger dem erweiterten Vorstand angehört, war zweitrangig, da die Satzung besagt, dass „bis zu“ zwölf Beisitzer zu wählen sind. Eine Mindestzahl ist demnach nicht vorgegeben. Das Votum erfolgte im Block und fiel einstimmig aus.

 Bürgermeister Helmut Schaer, der die Wahl leitete, attestierte der Gruppe eine erfolgreiche Arbeit. Es seien einige interessante Themen angefasst worden. Was der Seniorenbeirat bisher bereits bewegt habe, sei „gewaltig“. Dies nimmt laut Schaer auch etwas Druck vom Gemeinderat, der sich nicht um alles kümmern könne.

 Die Neuwahl mit anschließender Filmvorführung besuchten 25 Wiedensahler. Der erfolgsverwöhnte Vorstand, der bei eigenen Veranstaltungen auch schon das Doppelte und mehr an Besuchern registriert hatte, zeigte sich nicht ganz zufrieden. Dittmann hoffte, dass der Saal im „Alten Pfarrhaus“ künftig auch wieder voll werde. Bei der Gründung des Gremiums waren im März 2011 insgesamt 75 Wiedensahler vor Ort gewesen.

 Die geringere Anzahl an Teilnehmern führte eine Teilnehmerin darauf zurück, dass nicht allzu viele Menschen den Schaukasten vor dem „Pfarrhaus“ beachten, wo die Veranstaltungen aushängen. Der Vorstand kündigte an, neue Strategien zu überdenken.

 Gezeigt wurde der Film „Herbstmilch“, der in Nazi-Deutschland spielt. Die Diele des „Alten Pfarrhauses“ verwandelte sich in einen kleinen Kinosaal. Per Projektor wurde der Film auf eine Leinwand projiziert. Zusätzlich gab es Kaffee und Kuchen.

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