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Ruhige Hände und Adleraugen

Sechster Max und Moritz Cup in Wiedensahl Ruhige Hände und Adleraugen

Legen oder Schießen? Das ist die Frage gewesen, die sich die Teilnehmer beim sechsten „Max-und-Moritz-Cup“ der Busch-Bouler der TuSG Wiedensahl gestellt haben.

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Die Deutschen Meister im Boule bei der Arbeit: Mika Everding (links) und Sascha von Pleß.

Quelle: vr

WIEDENSAHL. Insgesamt 64 Teams hatten sich für das Turnier im Wiedensahler Boule-Park am Sportplatz gemeldet. Diese kamen nicht nur aus ganz Schaumburg, sondern auch aus Hannover, Hameln, Minden, Espelkamp, Braunschweig und Bremen.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Turnier von so vielen Spielern besucht wird“, sagte Organisator Sören Sölter. Das Mitglied der Busch-Bouler erklärte, dass innerhalb von zwei Tagen alle Anmeldeplätze vergeben waren. „Der ‚Max-und- Moritz-Cup’ ist bei vielen Boulespielern bereits ein fester Termin im Kalender.“

Und nicht nur Hobbyspieler haben ihren Weg in den Geburtsort von Wilhelm Busch gefunden: Fünf Bundesliga-Spieler nahmen am Turnier teil. Unter ihnen die amtierenden Deutschen Meister im Boule, Mika Everding und Sascha von Pleß. Die Hannoveraner waren das erste Mal als Team beim Cup dabei, und sie wissen, worauf es ankommt. „Wenn man gut seien möchte, dann braucht man vor allem viel Erfahrung und muss die Ruhe bewahren können“, erklärte von Pleß.

Gespielt wurde nach dem Schweizer Turniersystem. „Das bedeutet, dass ab der zweiten Runde nur noch Sieger gegen Sieger und Verlierer gegen Verlierer spielen – also immer die, die eine gleiche Siegeszahl haben“, so Sölter. Das System ermögliche so ein Ausgleich bei der Auslosung der Teams.

Den Deutschen Meistern boten in der zweiten Runde Dirk Viole und Jochen Urban vom TuS Gohfeld die Stirn und machten es den Favoriten in der einen oder anderen Runde gar nicht so leicht. Am Ende mussten sie sich aber dennoch mit 7:13 geschlagen geben.

Aus für die Favoriten

Eine große Überraschung folgte in Runde vier. Die bis dahin ungeschlagenen Hannoveraner gaben eine 12:4-Führung gegen Jenny Schüler und Jan-Philipp Krug noch aus der Hand und mussten sich am Ende geschlagen geben. In der fünften und letzten Runde traten dann Schüler und Krug gegen Jascha Buchner und Frank Günther an. Ebenso wetteiferte Bruno Absalon gemeinsam mit Mathias Künnecke gegen Klaus und Pier Ganseuer.

Wie im Vorjahr gab es nach fünf Runden zwei ungeschlagene Teams. Diese waren die Titelverteidiger Frank Günther und Jascha Buchner (Bremen) sowie Mathias Künnecke (Luhden) und Bruno Absalon (Ibbenbüren). Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit gab es kein Finale. Beide Siegerteams erhielten das gleiche Preisgeld. Der Max-und-Moritz-Cup, zwei Tassen gesponsert vom Förderkreis Wilhelm Busch, wurde per Münzwurf vergeben. Die Tassen gingen an Günther und Buchner. vr

 

 

 

 Bilder auf sn-online.de.

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