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Wiedensahl Schlemmen, shoppen, schnacken
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Schlemmen, shoppen, schnacken
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00:28 02.11.2014
Bei jedem Wetter gut besucht: Einmal im Jahr wird die Hauptstraße in Wiedensahl zur Marktmeile. Quelle: Archiv
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Wiedensahl

Einen Tag lang können Besucher aus Nah und Fern schlemmen, shoppen und schnacken.

 Angefangen von warmen Socken für die kommende kalte Jahreszeit und exotischen Gewürzen aus aller Welt bis hin zu Gartengeräten und großen Traktoren ist fast alles dabei. Die Gastronomie fährt an unzähligen Ständen auf, was das Herz begehrt. Glühwein bei Kälte, „Helle“ und „Kurze“ sowieso, und als Grundlage nicht nur Mett, Sülze, Jagdwurst und die gute alte Bratwurst, sondern auch Grünkohl und fernöstliche Spezialitäten.

 Der 1832 erstmals abgehaltene Martinimarkt ist im Laufe der Zeit zwar ständig gewachsen und Norddeutschlands größter Eintagesmarkt geworden, aber im Grunde genommen immer das geblieben, was er von Anfang an war: ein echtes Volksfest und eine Kommunikationsstätte der ganz besonderen Art. So soll es tatsächlich Menschen geben, die sich nur einmal im Jahr beim Martinimarkt sehen und sich beim Abschied zu später Stunde versprechen: „In einem Jahr sehen wir uns im Dunstkeller wieder!“ Dieser eröffnet einmal im Jahr, immer am zweiten Donnerstag im November, seine Türen.

 Bürgermeisterin Anneliese Albrecht und Marktmeister Wilfried Schweer sind sich einig: „Diesen Markt muss man nicht groß verändern. So wie er ist, ist er gut. Das hat sich über all die Jahre immer wieder gezeigt.“

 Sorgen um einen freien Parkplatz müssen sich die Besucher offenbar nicht machen, denn rund um die Marktmeile sind in fußläufiger Entfernung zahlreiche Plätze vorhanden. Die Organisatoren appellieren an alle Autofahrer, unbedingt die geänderte Verkehrsführung zu beachten und die Anweisungen der Einweiser zu befolgen. jed, r

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