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Sport- und Feuerwehrnachwuchs als Umweltschützer unterwegs

Wiedensahl / Müll Sport- und Feuerwehrnachwuchs als Umweltschützer unterwegs

Eher mager ist in Wiedensahl die „Ausbeute“ bei der gemeinsamen Müllsammelaktion des TuSG-Nachwuchses und der Jugendfeuerwehr ausgefallen.

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Die jungen Umweltschützer und ihre Betreuer präsentieren die gefundenen „Schätze“. © jed

Wiedensahl (jed). Alle Beteiligten, sowohl die Betreuer als auch die Kinder, von denen Theo Deterding mit gerade mal sechs Jahren der Jüngste und Max Buhr mit 15 Jahren der Älteste war, stellten am Ende übereinstimmend fest: Früher war mehr Müll. So war am Ende auf den Anhängern der beiden Treckergespanne, die diesmal von Florian Abel und Torben Wartmann gesteuert wurden, noch jede Menge Platz.

Dennoch wurden in den Gräben rund um Wiedensahl und auf den öffentlichen Plätzen einige ganz spezielle „Schätze“ gefunden. Tine Wartmann war über eine „übel stinkende Socke“ alles andere als begeistert, Eike Heinitz förderte aus einem Graben eine Unterhose zutage – und Max Buhr musste „Tretminen“ aufsammeln, die Hunde hinterlassen hatten.

Trotz selbstverständlich getragener Schutzhandschuhe war das Ganze zumindest in diesen Fällen nicht gerade angenehm. Dagegen war das Einsammeln der vielen Flaschen, die offenbar auch in Wiedensahl immer wieder achtlos weggeworfen werden, fast schon ein Vergnügen.
Etwas Pech hatte Finn Thiemann, denn die von ihm gefundene Wasserpistole erwies sich bei genauem Hinsehen als nicht mehr funktionsfähig und landete daher – wie auch der übrige Müll – erst im blauen Sack und dann auf dem Anhänger.

Tine Wartmann, Sportassistentin der TuSG und als Betreuerin mit unterwegs, sprach nach getaner Arbeit für alle: „Unglaublich, wie manche Menschen ihre Müll entsorgen. Das macht man doch nicht. Jetzt ist unser Dorf aber wieder richtig sauber. Darüber freuen wir uns alle.“

Bevor die jungen Umweltschützer, denen die Aktion wieder großen Spaß bereitet hat, den Heimweg antraten, gab es am Feuerwehrgerätehaus zur Belohnung Limonade und heiße Würstchen. Und wer wollte, konnte dort mit der Wasserspritze der Jugendfeuerwehr noch jede Menge Spaß haben. Wie Maya Deterding, die sich dafür extra ihre Regenjacke eingepackt hatte: „Damit ich nicht so nass werde.“

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