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Wiedensahl Tagung mit maximaler Museendichte
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Tagung mit maximaler Museendichte
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17:53 27.03.2012
Mehr als 40 Gästeführer aus dem Schaumburger Land und Umgebung sowie Bürgermeister Helmut Schaer fühlen sich in Wiedensahl wohl. Quelle: gus
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Wiedensahl (gus). Bürgermeister Helmut Schaer erklärte den mehr als 40 Gästeführern aus Schaumburg und Umgebung, dass es außer dem Wilhelm-Busch-Geburtshaus noch zwei weitere Museen gibt. Da wäre einmal das Heimatmuseum im „Alten Pfarrhaus“, wo der „Weise aus Wiedensahl“ auch eine Zeit lang gelebt hat. Und es gibt das Zollstockmuseum von Günter Uhlig mit Zigtausenden Zollstöcken.

Schaer berichtete außerdem über eine stabile Einwohnerzahl von 1060. Die Geburtenrate sei zuletzt erfreulich gewesen. Auch weil es in Wiedensahl in 2011 gleich zweimal Zwillinge gegeben hatte, wie Schaer augenzwinkernd bemerkte. Der Bürgermeister attestierte seiner Gemeinde zudem eine florierende Wirtschaft.

Dann folgte ein Bekenntnis zum Schaumburger Land: Seit 1974 gehöre Wiedensahl zum bei der damaligen Gebietsreform gegründeten Landkreis Schaumburg. Dieser Schritt sei richtig gewesen, weil sich die Bewohner des Ortes auch zuvor bereits beispielsweise beim Einkaufen in Richtung Stadthagen orientiert hatten. „Wir wollen nicht wieder nach Nienburg“, sagte Schaer.

Für das aktuelle Erscheinungsbild des Dorfplatzes am Sahl entschuldigte sich der Gastgeber. Dort seien bereits die Arbeiten für die Dorferneuerung im Gange. Bis zum Martini-Markt im November soll das Projekt abgeschlossen sein.

Mit den Worten „guckt Euch Wiedensahl an und kommt mal wieder“ schickte Schaer die Gäste zum Dorfspaziergang, der allerdings erst nach einigen weiteren Programmpunkten anstand. Die Gästeführer nutzten die Tagung im „Dörp-Café“ schließlich zur Vorbereitung der Tourismus-Saison, bei der sie im Einsatz sein werden.

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