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Wiedensahl Theaterfrauen wollen unbedingt wieder auf die Bühne
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Theaterfrauen wollen unbedingt wieder auf die Bühne
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14:58 22.07.2011
Ingrid Horstmann (rechts) und Tochter Anke Heinitz in einem gemeinsamen Sketch. Quelle: jed

Wiedensahl (jed). „Wir haben schon Entzugserscheinungen. Es wird endlich Zeit, dass wir mal wieder richtig Theater machen und da bietet sich unser Jubiläum einfach an“, meint Ingrid Horstmann, Gründungsmitglied und treibende Kraft des Ensembles. Zur Aufführung sollen mit „Karl Gramlich regiert“ von Jens Exler und „Un denn kam Oma“ von Ubbo Gerdes zwei jeweils einstündige Einakter kommen. „Da geht es um Verwechslungen und ums Verkuppeln“, verrät Ingrid Horstmann.

Gespielt werden soll diesmal nicht im „Alten Pfarrhaus“ oder auf dem Sportsaal, sondern auf der Diele des „Dörp Kaffee“. Rund 100 Besucher, so schätzt Ingrid Horstmann, dürften darin Platz finden. Ob sich der Vorhang im Februar nur an einem, oder wie in der Vergangenheit an zwei oder sogar an drei Tagen heben wird, hängt vom Verlauf des Kartenvorverkaufs ab.

Auf der Bühne werden neben Ingrid Horstmann noch Christel Abel, Elke Ernsting, Edith Müller, Anke Heinitz, Ina Buhr-Rösener, Elisabeth Wilkening, Kerstin Peeck und zum ersten Mal auch Melanie Horstmann stehen. Im „Kuhkasten“, wie das Souffleuse-Häuschen in Wiedensahler Theaterkreisen heißt, wird Nicola Bulmahn Platz nehmen. Da die Rollen bereits fest verteilt sind und die Manuskripte mittlerweile vorliegen, können alle Darstellerinnen schon mal ihre Texte lernen und sich so in aller Ruhe auf ihren Auftritt vorbereiten.

Die Proben sollen im Oktober beginnen. Ingrid Horstmann: „Im Herbst haben alle von uns die meiste Zeit fürs Proben, das ist ideal für einen Auftritt im kommenden Winter.“ Geprobt werden soll wie immer in „Horstmanns“ guter Stube. Da werden dann jedes Mal kräftig die Möbel gerückt, denn für eine gute Probe muss man den Platz haben, den man später auch beim Auftritt zur Verfügung hat.

Los ging das „ganze Theater“ im Sommer 1987, als Ingrid Horstmann und ihre damaligen Feuerwehrkameradinnen nach einem Dienstabend im Gerätehaus den Entschluss fassten, sich fortan nicht nur mit Schläuchen, Hydranten und Löschfahrzeugen zu beschäftigen, sondern nebenher auch noch Theater zu spielen.