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Theiß will Geld aus Wiedensahl

Verhaltene Reaktion auf Anfrage des Stadthäger Bürgermeisters Theiß will Geld aus Wiedensahl

Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiß will Wilhelm Busch zum Aushängeschild für Stadthagen beim nächsten Großraumentdeckertag machen.

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Quelle: SN

Wiedensahl. Dazu möchte er nicht nur eine Kooperation mit der Gemeinde Wiedensahl eingehen, sondern auch Geld vom Flecken haben.

 Tina Maria Meyer (WWW) informierte ihre Ratskollegen bei der jüngsten Sitzung, dass Theiß sie zu einem Termin gebeten hatte, bei dem er ihr eine Projektbeschreibung überreichte. Demnach wolle Theiß thematisch beim Großraumentdeckertag die Verbindung Stadthagen-Wiedensahl knüpfen, indem er die Freundschaft zwischen Busch und dem Likörfabrikanten August Meyer (Meyer’s Bitter) in den Mittelpunkt stellt. Die Ratsfrau berichtete, dass Stadthagen vorhabe, einen Pendelverkehr vom Stadthäger Bahnhof nach Wiedensahl einzurichten. Der Verwaltungschef habe dabei an Busse und Kutschen gedacht.

 „Theiß hat mich angerufen“, bestätigte Bürgermeisterin Anneliese Albrecht (SPD) die Anfrage des Kollegen aus der Kreisstadt. Stadthagen wolle den Großraumentdeckertag im dortigen Schlosspark ausrichten, und Theiß möchte, dass sich der Flecken finanziell beteiligt. „Er fragte, ob wir 5000 bis 10000 Euro dazuschießen.“ Was für den Flecken bei dieser Kooperation herausspringt, habe Theiß allerdings bislang nicht gesagt. Theiß habe angeboten, seine Vorstellungen in einer Ratssitzung einmal darzulegen.

 Dem Raunen nach zu urteilen, überzeugte das zunächst niemanden im Rat wirklich. „Vielleicht können wir ohne monetären Einsatz etwas machen“, schlug Meyer vor. Weniger Verständnis hatte der stellvertretende Bürgermeister, Arendt Oetker (WWW), für die Anfrage des Stadthäger Bürgermeisters. „Ich finde es eine Frechheit, dass eine Kreisstadt uns um Geld bittet.“

 Laut Albrecht hat der Stadthäger Verwaltungschef angekündigt, dass Stadthagen künftig einmal im Jahr Wilhelm-Busch-Tage ausrichten möchte. „Die wollen Wilhelm Busch für sich vermarkten, weil sie die Einnahmen sehen“, erklärte sich Peter Pape (SPD) die Stadthäger Annäherungsversuche.

 „Wir sollten auf jeden Fall das Gespräch suchen“, meinte Gemeindedirektor Nathan Adam während der Sitzung. Bei einer späteren Gelegenheit musste er einräumen, dass das Gesuch Stadthagens in der Bevölkerung nicht gut ankommt. „Das ist einigen sauer aufgestoßen hier im Ort“, sagte Adam bei einem Termin.  bab

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