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Wiedensahl WWW: Wiedensahl soll lebenswert bleiben
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl WWW: Wiedensahl soll lebenswert bleiben
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15:16 10.08.2011
Tina Maria Meyer (von links), Dirk Hurrelmeyer, Arend Oetker, Carsten Dreyer, Thomas Brand, Marie Luise Klose und Christian Deterding. © pr.
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Wiedensahl (gus). „Die WWW entstand im Zusammenschluss einiger Mit- und Weiterdenker im Frühjahr dieses Jahres mit dem Wunsch, das bislang lebenswerte Wiedensahl in ein auch zukünftig lebensfähig bleibendes Wiedensahl zu begleiten“, schreibt die Wählergemeinschaft. Thematisch heben sich die Kandidaten deutlich von dem ab, was politisch in jüngerer Vergangenheit im Gemeinderat betrieben wurde.

So bringt die WWW die Gründung eines „Ausschusses für wirtschaftliche Entwicklung und Energie“ in Spiel, der unter anderem die Aufgaben haben soll, eine „jährliche Zusammenkunft der 70 Gewerbetreibenden“ in Wiedensahl zu organisieren und eine „Energie-Erzeugung in Wiedensahl für Wiedensahl“ zu ermöglichen. Letztgenannter Aspekt soll mit der Schaffung „gesunder Rahmenbedingungen für innerörtliche Energieerzeugung“ realisiert werden.

Zudem setzt sich die Wählergemeinschaft das Ziel, die Versorgung im Ort zu verbessern, beispielsweise mit der Ansiedlung eines zweiten Facharztes. „Die Investitionen von Gemeindegeld in weitere Praxisräume ist gut angelegt“, heißt es dazu in einem Thesenpapier.

Mehr Bürgerbeteiligung wünscht sich die neue Gruppe ebenso wie die zusätzliche Entlastung der mittleren Generation. Die Gemeinde solle Netzwerke zwischen Familien und den Betreuungseinrichtungen ausbauen, was letztlich das Auftragspotenzial für heimisches Gewerbe stärken könne.

Für die WWW treten die Kandidaten Tina Maria Meyer (Immobilienfachwirtin), Dirk Hurrelmeyer (Diplom-Wirtschafts-Ingenieur), Arend Oetker (Landwirt), Carsten Dreyer (Diplom-Kaufmann), Thomas Brand (Handwerksmeister und Bausachverständiger), Marie Luise Klose (Altenpflegerin) und Christian Deterding (Landwirtschaftsmeister) an. Das „Personal“ deckt damit ein breites Altersspektrum und eine umfangreiche Palette an beruflichen Tätigkeitsbereichen ab.

Mit Oetker geht auch ein aktueller Ratsherr ins Rennen. Vor fünf Jahren hatte der Landwirt noch auf CDU-Ticket für den Gemeinderat kandidiert und mit 118 Stimmen das zweitbeste Ergebnis für die Christdemokraten bei jenem Urnengang eingefahren. „Wir denken, dass es für eine Gemeinschaft abseits der seit Jahrzehnten bestehenden politischen Gruppierungen leichter ist, die erforderlichen Schritte zur Zukunftssicherung unseres Dorfes einzuleiten“, formuliert die WWW diplomatisch ihren Wunsch nach anderer Politik.

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