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Wenig Attraktionen für Kinder

Heimatbund wirbt für Erlebnispark im Flecken Wenig Attraktionen für Kinder

Der Heimatbund Wiedensahl hat bei seiner Generalversammlung im Pfarrhaus in Wiedensahl Ziele und Defizite zur Ortsentwicklung diskutiert. Wie der Vorsitzende des Vereins, Adolf Peeck, zusammenfasst, sei eines der wichtigsten Vorhaben, den Ort auch für jüngere Menschen attraktiv zu gestalten.

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Adolf Peeck als Max (links) und Günter Uhlig als Moritz zeigen, wie eine Fotoerinnerung der Touristen aussehen könnte.

Quelle: Heumann

Wiedensahl. Dem Heimatbund schwebe immer noch vor, einen Max-und-Moritz-Park einzurichten.
„Für erwachsene Besucher, die an Wilhelm Busch interessiert sind, gibt es das Museum im Geburtshaus und das Museum im Pfarrhaus in Wiedensahl. Doch für Kinder fehlen Attraktionen, diese längere Zeit zu beschäftigen und dabei für Max und Moritz zu begeistern“, schreibt Peeck in seiner Pressemitteilung. Dass solche Angebote durchaus nachgefragt werden, ist Peeck sicher und liest dies auch an dem gerade geschaffenen Spielplatz „Witwe Boltes Hühnerwiese“ am Pfarrhaus ab. Dieser werde von Besuchern bereits angenommen, biete aber keine Erlebnisse mit den Figuren Max und Moritz, um die Besucher zu begeistern.
Seit Jahren gebe es viele Ideen für so einen Park, berichtet der Vorsitzende aus der Versammlung. Eine davon haben die Vereinsmitglieder Uschi Uhlig und deren Mann Günter Uhlig haben in Kleinarbeit nach Wilhelm Buschs Vorbild Max und Moritz, die die Brücke zersägen, aufgemalt und mit einem typischen Spruch versehen. „Wir müssen noch im nächsten Jahr entscheiden, wo wir dies aufstellen wollen“, berichtet Peeck, der das Werk enthüllt und sich für die Arbeit der Uhligs bedankt habe, wie er berichtet. So können die Gesichter von Max und Moritz aus der Zeichnung entfernt werden, damit stattdessen Besucher durch die Löcher gucken und sich als Max und Moritz fotografieren lassen können.
Kritik sei bei der Mitgliederversammlung auch an der Gestaltung des Wiedensahler Kreisels laut geworden. Viele Bürger beschwerten sich über das „gewellte Blech, an welchem der Rost nagt“, sagt Peeck über das Monument. Der Heimatbund wünscht sich auch dort, am Ortsein- und -ausgang ein besseres Bild.
Bei aller Kritik fand der Heimatbund auch lobende Worte für die Ortsentwicklung. Mit der Erweiterung der Öffnungszeiten in Museen und Gaststätten sei viel erreicht worden. Die Scherenschnitte an den Laternen und die Aufstellung von Bänken sieht der Vorsitzende als Schritte in die richtige Richtung. Dennoch müssten jetzt die Weichen gestellt werden, damit Bürger, Handel und Gewerbe künftig von den berühmten Zeichenfiguren des Dichters und Malers Busch profitieren. 

bab

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