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Wiedensahl Wie die Bilder laufen lernten
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Wie die Bilder laufen lernten
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00:16 20.07.2017
Der Puppentrickfilm „Max und Moritz“ stammt aus den vierziger Jahren. Quelle: pr.
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WIEDENSAHL

Inspiriert von einer Bühnenkulisse, in der Guckkästen, Requisiten und Mitmachen eine tragende Rolle spielen, rückt das Museum den Stummfilm aus den Vierzigern mit dem Original-Puppensatz und Zubehör aus der Leihgabe des Filmmuseums Frankfurt ins Rampenlicht.

„Max und Moritz“ als Stummfilm gehöre zu den bemerkenswertesten Filmen der drei Brüder, da die filmische Umsetzung von schwierigen Szenen, wie dem Bach-Sturz des Schneiders oder der Pfeifen-Explosion besonders gut gelöst seien, heißt es vom Musuemsteam.

Ergänzt wird die Präsentation durch Studio-Fotos, Animationszeichnungen und einen kleinen Exkurs in die Geschichte des Animationsfilms. Filmausschnitte aus weiteren Diehl-Filmen – insgesamt haben die Brüder 60 Märchenfilme und rund 100 Werbefilme gemacht – werden im Alten Pfarrhaus gezeigt.

Zudem können die Besucher erfahren: Wie entsteht ein Puppentrickfilm, wie die Bewegung der Figuren? Was waren die Vorläufer des Animationsfilms? An einer Mitmachstationen erfährt der Besucher wie im Einzelbildverfahren das Projektionstempo einen flüssigen Filmablauf ergibt und wie durch strotoskopische Effekte auf Phenakistokopischen oder Zoetropischen Scheiben die Bilder laufen erlernten. kil

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