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Wiedensahl Wiedensahl feiert zünftig und phantasievoll
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00:23 02.09.2015
Die drei „Frankfurter Damen“ ziehen die Blicke auf sich: Annegret Harmening (von links), Marie Luise Klose und Doris Bulmahn Quelle: sk
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von vera skamra Wiedensahl

Um halb acht hat es gedonnert und wie aus Eimern geschüttet. Das jedoch hat die Akteure nicht entmutigt. Noch im Regen seien die Tische aufgebaut worden, berichtete Bürgermeisterin Anneliese Albrecht ausgestattet mit einem riesigen Kochlöffel. Als tatkräftige Witwe Bolte hatte sich Albrecht verkleidet und verlas auf der Marktplatzbühne gemeinsam mit Julia Baade einen Streich von Max und Moritz.

 Dann traten die Einradfahrer des hiesigen Sportvereins in Aktion. Seilspringerinnen zeigten ihr Können und in einer Nebenstraße übten Jugendliche der Gruppe „Sweet Devils“ ihren Jazz-Dance-Auftritt, angeleitet unter anderem von Miriam Rüffer. Unter die jungen Tänzerinnen hatte sich „Moritz“ gemischt, dargestellt von Charlotte Dunger.

 Kumpane „Max“ (Silvia Heumann) zielte derweil mit der Wasserpistole auf arglose Passanten. Das nahm bei tropischen Temperaturen niemand übel – außer vielleicht drei historisch gekleidete Frauen, die als „Frankfurter Damen“, Bekannte des Dichters Wilhelm Busch, unterwegs waren.

 Keine Scheu vor dem Wasser hatten Hunderte gelbe Plastikenten, die im Dorfteich schwammen. Wer deren Zahl am genauesten schätzen konnte, bekam Freikarten für den „Max & Moritz“-Ball am 10. Oktober im Sportsaal in Wiedensahl. sk

Das leerstehende Kalthaus hinter dem Wiedensahler Marktplatz soll künftig wahrscheinlich doch als Lager für Gemeindeakten und den Heimatbund genutzt werden. Die Option eines Umwelt- oder Eiscafés scheint vom Tisch.

29.08.2015

In einer kreativen Nacht- und Nebelaktion sind fleißige Wiedensahler, verkleidet als Max und Moritz, Witwe Bolte und Lehrer Lämpel, von Haus zu Haus geschlichen, um für den fünften Streich anlässlich des Jubiläums der Ersterscheinung von „Max und Moritz“ zu werben: Am kommenden Wochenende, 29./30. August, will die Initiative „Zukunftswind für Wiedensahl“ ein Straßenfest veranstalten.

24.08.2015

Wiedensahls Wilhelm-Busch-Gemeinde hofft auf weitere Publicity und auf touristische Belebung des Fleckens in Sachen Max und Moritz. Der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) aus dem Wahlkreis Nienburg-Schaumburg hat bei einem Besuch im Busch-Geburtshaus angekündigt, eine Ausstellung im Bundestag anzuregen.

14.08.2015
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