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Wilhelm-Busch-Förderkreis zieht Bilanz

Hauptversammlung: 2015 "Gut, aber nicht umwerfend" Wilhelm-Busch-Förderkreis zieht Bilanz

Der Wilhelm-Busch-Förderkreis Wiedensahl will in diesem Jahr mehr über die Besucher des Museums erfahren. Das hat Vorstandsmitglied Tina Maria Meyer bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Förderkreises in der Diele des Geburtshauses von Busch berichtet.

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Noch mehr Besucher in das Geburtshaus von Wilhelm Busch locken – das ist das Ziel des Förderkreises.

Quelle: kil

Wiedensahl. Darum werden seit Beginn des Jahres die Besucher nach den Postleitzahlen ihrer Heimatorte gefragt. So soll schließlich eine Auswertung erfolgen, um mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Besucherzahlen in die Wege leiten zu können.

Gut, aber nicht umwerfend

„Mit einer Besucherzahl von rund 8900 Besuchern war das vergangene Jahr zwar ein gutes, aber kein umwerfend gutes Jahr im Geburtshaus“, sagte Carsten Dreyer. Der Vorsitzende des Förderkreises erklärte, dass die stärkere Konzentration auf die Entwicklung von Marketingkonzepten und die Steigerung der Besucherzahlen einen künftigen Schwerpunkt der Vorstandsarbeit bilden werden.
Positiv stellte Dreyer die Kooperation mit Barrebräu aus Lübbecke und dem dortigen Brauereimuseum Brauwelt dar. Ziel sei es, die unterschiedlichen Themenschwerpunkte der Museen zu verbinden, um diese als Reiseziele in der Region vermarkten zu können. „Wir hoffen, so neue Besucher zu gewinnen – auch solche, die sich vielleicht nicht für Wilhelm Busch interessieren.“

Besuchersteigerung von 20 Prozent

Weiter erläuterte Meyer: „Die Auswertung der Besucherzahlen der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass wir in 2015 eine Besuchersteigerung von 20 Prozent hatten.“ Einen großen Einfluss darauf habe das 150-jährige Jubiläum der Ersterscheinung von Max und Moritz gehabt, das 2015 mit vielen Veranstaltungen gefeiert worden war. Doch damit will sich der Förderkreis nicht zufrieden geben. „Unser Ziel ist eine langfristige, kontinuierliche Steigerung der Besucherzahlen“, betont der Vorsitzende. Seit Jahresbeginn habe das Geburtshaus 685 Besucher, darunter 110 aus Berlin, verzeichnen können. Ein Großteil der Besucher komme aus dem Raum Minden und Minden-Lübbecke. „Die Zahlen sind momentan noch nicht so aussagekräftig. Daher warten wir auf das Ergebnis am Ende des Jahres.“ Erst dann könne eine Marketingstrategie entwickelt werden, um mehr Besucher auch aus anderen Teilen Deutschlands in das Geburtshaus zu locken.
Rudolf Meyer, stellvertretender Vorsitzender und Rechnungsprüfer des Förderkreises, berichtete, dass der Verein 2015 ein Minus von 3207 Euro zu verzeichnen hatte. „Das können wir uns aber mit dem Blick auf das Jubiläumsjahr gerne erlauben.“ Außerdem sei das Defizit größeren Anschaffungen, wie dem neuen Kassensystem, zu verschulden.
   Museumsleiterin Gudrun-Sophie Frommhage-Davar zeigte sich mit den Sonderausstellungen und Veranstaltungen im Jahr 2015 sehr zufrieden. Auch 2016 stünden wieder interessante Themen auf dem Programm. So freut sich die Museumsleiterin bereits auf einen Besuch von Künstlern aus Argentinien im September. Diese werden ihre Arbeiten zu Max und Moritz, Struwelpeter und Grimms Märchen im Wiedensahler Geburtshaus und in der Zehntscheune in Stadthagen ausstellen.

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