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„Wir sind es leid“

Wiedensahl / Streik „Wir sind es leid“

„Die Geschäftsführung verweigert sich, Verhandlungen über einen Anerkennungstarifvertrag zu führen und beschränkt sich stattdessen auf wage, unverbindliche Ankündigungen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Thorsten Gröger, Bevollmächtigter der IG Metall Stadthagen.

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Die Mitarbeiter streiken für faire Gespräche über einen gerechten Tarifvertrag.

Quelle: svb

Wiedensahl (svb). Aus diesem Grund haben am gestrigen Freitagmorgen um 9.30 Uhr die Mitarbeiter der Firma „Adaptronic Prüftechnik“ einen Warnstreik begonnen.

Die Beschäftigten wollen nach Angaben Grögers eine Rechtssicherheit in gerechtem und verlässlichem Rahmen. Schon seit November 2010 sei versucht worden, mit dem Geschäftsführer Peter Müller ins Gespräch über einen Tarifvertrag zu kommen.

Diese seien zunächst auch zustande gekommen und erste mündliche Versprechungen seien gemacht worden, doch mehr sei nicht geschehen. Niemand wolle Forderungen nach Lohnerhöhungen, „die das Unternehmen wirtschaftlich überfordern“, sagte Gröger. Die Streikenden erhoffen sich eine „flexible Lösung“.

Es gehe auch darum, dass manche Arbeiter „für die gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt werden“, meinte der Betriebsratsvorsitzende Lothar Müller. „Wir sind es leid“, sagte er, dass konkrete Gespräche immer weiter hinaus gezögert worden seien. „Wir waren zu nachgiebig und hätten schon im Januar oder Februar streiken sollen“, ergänzte Müller.

Ein erstes Warnsignal ist am Anfang des Jahres auch erfolgt, indem die Mitarbeiter eine Stunde lang gestreikt haben, aber ab Mai sei der Chef „nicht mehr zu weiteren Gesprächen bereit gewesen“, so Gröger.

Das Unternehmen liefert Prüftechnik an namhafte Unternehmen wie BMW und Opel aus und da Freitag eine Auslieferung erfolgen sollte, bekomme die Geschäftsführung die Warnung auch wirtschaftlich zu spüren, erklärte Müller, weil der Warnstreik bis Mitternacht dauerte.

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