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Wohin mit den Wohnmobilen?

Platz für Camper gesucht Wohin mit den Wohnmobilen?

Die Wiedensahler Ratsmitglieder sind immer noch auf der Suche nach einem Standort für Wohnmobilstellplätze. „Wir haben es immer noch nicht geschafft, einen geeigneten Platz zu finden“, hat Bürgermeisterin Anneliese Albrecht (SPD) bei der Ratssitzung bedauert.

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In Lüdersfeld gibt es bereits einen Stellplatz für Wohnmobile an der Gaststätte „Dicker Heinrich“. Wiedensahl ist noch auf der Suche nach geeigneten Flächen.

Quelle: kil

Wiedensahl. Die Stellplätze sollen im Rahmen der Dorferneuerung entwickelt werden.

 Es gebe infrage kommende Flächen, welche die Eigentümer nicht unbedingt zur Verfügung stellen wollen, hieß es im Gemeinderat. Albrecht ist der Meinung, dass die Fläche relativ zentral liegen sollte. „Das muss einfach mitten im Ort sein“, sagte die Bürgermeisterin, die angab, dass es sich um maximal zehn Plätze handeln soll. Gemeindedirektor Nathan Adam nannte einige zentral liegende, freie Flächen, die vielleicht infrage kämen.

 Tina Maria Meyer (WWW) meint jedoch, dass die „Wohnmobilisten länger unterwegs“ und deshalb auch auf weitere Entfernungen eingerichtet seien. „Ich glaube nicht, dass sie zwingend alles fußläufig erreichen müssen.“ Meyer findet vor allem wichtig, dass der Platz eine schöne Aussicht hat und ungestört ist.

 Norbert Lütke vom niedersächsischen Amt für Regionalentwicklung, der Wiedensahl in Sachen Dorferneuerung berät und im Ort zu Gast war, hat bei einem Treffen mit Adam und Albrecht auch noch einen anderen Vorschlag in den Raum gestellt. Sollte die Gemeinde mit dem Gedanken spielen, Gebäude, die nicht mehr zu sanieren sind, abzureißen, könnten auf den entsprechenden Grundstücken Plätze eingerichtet werden. „Dann hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, sagte Lütke.

 Bürgermeisterin und Verwaltung wollen jetzt noch einmal auf die Eigentümer freier Grundstücke im Dorf zugehen. Vielleicht habe doch jemand Interesse, eine Fläche für Stellplätze abzugeben. Die Umsetzung des Stellplatzes sei ja noch nicht so dringend, fügte Horst Peeck (CDU) hinzu, dass diese Maßnahme keine Eile habe. Für 2016 ist sie jedenfalls nicht im Dorferneuerungsprogramm vorgesehen. Sie bekam vom Gemeinderat die Prioritätsklasse B2, das bedeutet „wichtig, mittelfristig“. Diese Projekte sollen erst im Zeitraum 2017/2018 umgesetzt werden.  bab

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