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Zocken, bis die Konsolen glühen

Maximilian Verständig siegt bei Spieleturnier Zocken, bis die Konsolen glühen

Drei Abende lang ist das Wiedensahler Sportheim der Nabel der heimischen Zockerwelt gewesen.

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Turnierleiter Daniel Jedamzik (von rechts) gibt letzte Anweisungen an die beiden Finalisten Hendrik Vogt und Maximilian Verständig. 

Quelle: jed

Wiedensahl.  Insgesamt 48 junge „Daumenkicker“ aus ganz Schaumburg waren beim fünften eGaming-Turnier der TuSG Wiedensahl unter der Leitung von Daniel Jedamzik am Start und haben die Playstation-Konsolen beim Fußballspiel „FIFA 15“ zum Glühen gebracht. Gespielt wurde an sechs Flachbildschirmen und einer großen Leinwand jeweils zweimal fünf und im Finale zweimal sechs Minuten pro Spiel.

Nach insgesamt 120 Partien in den acht Vorrundengruppen und den anschließenden Ausscheidungsrunden standen sich im Finale Vorjahressieger Hendrik Vogt aus Wölpinghausen mit Chelsea London und Maximilian Verständig aus Reinsen mit Real Madrid gegenüber. Am Ende war der Titelverteidiger mehr oder weniger chancenlos und musste sich völlig verdient mit 0:4 geschlagen geben.

Einhellige Meinung aller Zocker nach dem Abpfiff: Mit Maximilian Verständig, der mit vielen klaren Siegen durch das Turnier marschiert ist und nur im Viertelfinale beim knappen 1:0 Sieg gegen Tim Geisler aus Sachsenhagen richtig gefordert wurde, hat das Turnier einen würdigen Sieger gefunden. Verständig darf nun den großen Wanderpokal ein Jahr lang in seine Vitrine stellen.

Weitaus spannender als das Finale war das Spiel um den dritten Platz, das von Michael Hillebrecht aus Stadthagen mit dem FC Augsburg erst im Elfmeterschießen gegen Sebastian Huck aus Möllenbeck mit Hannover 96 gewonnen wurde. Wenig zu bestellen hatten wie schon in den Vorjahren die wieder zahlreich vertretenen jungen Zocker aus Wiedensahl. Sven Sölter, Nico Wollny und Julius Buhr schafften es zwar bis ins Achtelfinale, mussten sich dort aber allesamt geschlagen geben.

Ab da galten die Sympathien des Publikums wieder einmal dem „Halbwiedensahler“ Tim Geisler, der dann aber das Pech hatte, schon im Viertelfinale gegen den späteren Sieger Maximilian Verständig antreten und ausscheiden zu müssen. Dank der großzügigen Unterstützung einiger Sponsoren konnten alle Zocker kleine Preise und Präsente mit nach Hause nehmen.   jed

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