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Zwei Filmstars aus Frankfurt

Vernissage Zwei Filmstars aus Frankfurt

Mit seinen Bildergeschichten gilt Wilhelm Busch als Vorreiter des Trickfilms. Seine beiden bekanntesten Protagonisten schafften es 1951 tatsächlich auf die Leinwand. Die Ausstellung „Bewegte Streiche“ im Museum im Alten Pfarrhaus zeigt die Puppen von Max und Moritz samt ihrer Widersacher, denen die Brüder Paul, Ferdinand und Hermann Diehl für ihren Film „Spuk mit Max und Moritz“ Leben einhauchten.

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Gudrun-Sophie Frommhage-Davar zeigt alte Bekannte.

Quelle: geb

WIEDENSAHL. Mit 24 Einzelbildern pro Sekunde kamen die Kultfiguren in Bewegung. Für das Mimik-Spiel wechselten die Filmemacher einfach die Köpfe. Die Idee für die Ausstellung konnte Museumsleiterin Gudrun-Sophie Frommhage-Davar dank dem Kontakt zu einer Kollegin vom Frankfurter Filmmuseum verwirklichen.

Nicht nur die Original-Filmspule, sondern auch die kleinen „Darsteller“ bekam sie als Leihgabe. Die Figuren bestehen aus Modelliermasse über einem Drahtskelett und bei der Handhabung ist Fingerspitzengefühl gefragt. „Das Material ist stark gealtert. Moritz bröselt schon etwas aus dem Ärmel“, erklärte die Museumsleiterin bei der Eröffnung. Um die Exponate dem Licht nicht zu sehr auszusetzen, werden sie über die Dauer der Ausstellung in zwei Gruppen aufgeteilt und unter strengen Auflagen nach vier Monaten in den Schaukästen ausgewechselt.

Noch weiter zurück in der Filmtechnik geht es mit der von Jessica Koppe gestalteten Wundertrommel. Gucken die Besucher im richtigen Winkel in den rotierenden Apparat, fängt das Pärchen aus Buschs „Dideldum!“ darin an zu tanzen. Wer sein Smartphone mitbringt, kann sich sein eigenes Daumenkino mit dem Kasper „Larifari“ abfotografieren. geb

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