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Helpsen 22 Wagen und vier Tanzstopps beim Umzug
Schaumburg Nienstädt Helpsen 22 Wagen und vier Tanzstopps beim Umzug
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18:58 12.08.2011
Die Dorfjugend Südhorsten lädt zum Erntefest ein. © gus

Südhorsten (gus). Den Auftakt bildet aber bereits am Freitag, 19. August, ein Disco-Abend. Bei der Zeltdisco am Sportplatz legt DJ Marco Kosse von 21 Uhr an aktuelle Charthits und Partykracher auf. Der Eintritt kostet fünf Euro, „Erziehungsaufträge“ für Minderjährige können auf www.suedhorsten.de/dorfjugend heruntergeladen werden. Dort sind auch Partybilder aus dem Vorjahr zu sehen.

Den besagten Tanzabend am darauf folgenden Sonnabend gestaltet die Braunschweiger Top-40-Band „The Peppers“, die bereits beim Südhorster Erntefest 2010 geglänzt hat. Auch in Schierneichen war die Truppe vor zwei Wochen in Aktion. Auf Bitten der Dorfjugend Südhorsten sagten die Musiker zu, auch Hits von Helene Fischer im „Gepäck“ zu haben. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Der wichtigste Tag des Festes ist der Sonntag. Um 14 Uhr ist Treffen beim Erntebauernpaar Carolin Matschurat und Felix Pörtner im Oberdorf. Dort wird die Erntekrone abgeholt, die mit auf den Festumzug genommen wird. Den Tross bilden diesmal voraussichtlich 22 Erntewagen, zehn stammen allein aus der Gemeinde Helpsen.

Und da es sich um das einzige Erntefest in der Gemeinde handelt, planen die Organisatoren Tanzstopps in jedem Ortsteil. Erster Halt ist am Altenheim in Helpsen, bei dessen Chefs sich die Dorfjugend dafür bedankt, dass die Straße an jenem Tag trotz Baustelle passierbar ist. Die zweite Tanzeinlage ist an der Riepacker Straße geplant. Anschließend hält der Tross noch einmal auf dem Hof Gottschalk in Kirchhorsten, ehe es zum Festzelt geht.

Dort wird um 15 Uhr die Kaffeetafel eröffnet, der Ernteumzug trifft in etwa um 16 Uhr ein. Dann wird die Erntekrone aufgehängt, und es folgen weitere Trachtentänze zur Musik des „Orchester Sound Petershagen“.

Als krönender Abschluss ist für etwa 22 Uhr der ominöse „Holzhacker“ vorgesehen. Dabei wird ein präparierter Baumstamm zum Zersägen ins Festzelt geschleppt. Die Anleihe an eine Tradition aus Süddeutschland wird dabei allerdings auf unterhaltsame Weise verulkt: Die Festgäste werfen sich in phantasievolle Kostüme – im vergangenen Jahr befanden sich beispielsweise „Kühe“, „Schweine“ und „Footballspieler“ unter den Feiernden.