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Augenmerk liegt auf E-Mobilität

Verkehrsexperte informiert Augenmerk liegt auf E-Mobilität

Unter der Überschrift „Kirchhorster Bahnhof – vom Bahnsteig zum Mobilitätsknotenpunkt“ hat Rainer Dargel von der Planungsgemeinschaft Verkehr aus Hannover im Alten Krug Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Bahnhofs aufgezeigt. Zu dem Infoabend hatte die Fraktion der Grünen aus dem Samtgemeinderat Nienstädt eingeladen.

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Rainer Dargel von der Planungsgesellschaft Verkehr skizziert Entwicklungsmöglichkeiten für den Kirchhorster Bahnhof.

Quelle: hga

Kirchhorsten. Grundlage des Vortrages war der Beschluss des Gemeinderates Helpsen, den Kirchhorster Bahnhof um 30 zusätzliche Park-und-Ride-Parkplätze zu erweitern (wir berichteten). Dazu sollen ein Fahrradschuppen sowie E-Tankstellen für Elektroautos und Elektrofahrräder eingerichtet werden.

Knotenpunkt Kirchhorster Bahnhof

„Es ist nichts manifester als Gewohnheitsverkehr“, benannte Dargel zu Beginn seines Vortrages eines der Probleme bei der weiteren Gestaltung von Knotenpunkten wie dem Kirchhorster Bahnhof. Der Experte zielte vor allem auf die Entwicklung der E-Mobilität ab. Dabei standen Elektrofahrräder oder auch Pedelecs im Fokus. Es sei wichtig, gesicherte Unterstellmöglichkeiten und Ladestationen für die Akkus bereitzustellen, so der Fachmann.

Das Einzugsgebiet des Bahnhofs beträgt fünf Kilometer im Umkreis. „Das ist ein Vorzugsstandort, auch in Hinsicht auf die Siedlungsentwicklung“, erklärte Dargel und skizzierte viele Möglichkeiten nachhaltiger Mobilität. Diese würden von der Bereitstellung von E-Autos und Pedelecs als Mietfahrzeuge bis hin zur Einbindung ansässiger Firmen reichen.

Auch beim Anrufbus sah Dargel Ausbaupotential. „Ganz wichtig ist der Landkreis, der in Richtung Klimaschutz schon einiges macht. Nur bei der Mobilität macht er wenig“, betonte der Fachmann aus Hannover.

Am Ende seines Vortrages machte Dargel eine Einschränkung, was die Umsetzung der beschriebenen Möglichkeiten angeht. „Sollte der Bundesverkehrswegeplan mit dem trassennahen, vierspurigen Ausbau der Bahnstrecke umgesetzt werden, würde das von mir dargestellte so nicht möglich sein“, sagte Dargel.

Nicht nur Helpser Thema

Friedrich Deventer, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Nienstädter Samtgemeinderat, bedankte sich bei dem Gastredner für den Vortrag. „Wenn wir heute über den Kirchhorster Bahnhof reden, muss er Bestandteil eines Paradigmenwechsels werden“, meinte Deventer. Er wünsche sich, dass der Bahnhof nicht nur als Helpser Thema betrachtet werde, die Kommunikation darüber solle in die Gemeinden hineingehen, so Deventer. hga

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