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Bauauschuss empfiehlt mehr Park & Ride

Bahnhof mit Potenzial Bauauschuss empfiehlt mehr Park & Ride

Wie kann das Grundstück südlich der Kirchhorster Bahnanlage optimal für Park & Ride-Möglichkeiten genutzt werden? Darüber hat der Bauausschuss der Gemeinde Helpsen beraten.

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Die Gemeinde hat das freie Grundstück am Bahnhofsgelände gekauft. Hier könnten weitere Stellplätze für Autos und Fahrräder entstehen.

Quelle: kil

Kirchhorsten. Wie kann das Grundstück südlich der Kirchhorster Bahnanlage optimal für Park & Ride-Möglichkeiten genutzt werden? Darüber hat der Bauausschuss der Gemeinde Helpsen beraten. Grundlage bot ein Mobilitätskonzept, das auf Basis von Fahrgasterhebungen und -befragungen erstellt worden ist (wir berichteten).

Der Ausschuss favorisierte dabei eine Variante, bei der rund 33 neue Parkplätze für Autos und optional eine Fahrradgarage für 20 Räder geschaffen werden sollen. Über die Option, die Gebäude auf dem betreffenden Grundstück abzureißen, wurde ebenfalls diskutiert.

Kirchhorstener Bahnhof bietet Potenzial

Diplom Ingenieur Rainer Dargel, der das Konzept erarbeitet hat, sieht im Kirchhorster Bahnhof großes Potenzial. Die Haltestelle werde von Pendlern aus einem Umkreis von rund fünf Kilometern angefahren. Von den Befragten Fahrgästen gelangten 43 Prozent zu Fuß oder mit dem Rad, 42 Prozent mit dem eigenen Auto und die übrigen mit Mitfahrgelegenheiten zum Bahnhof.
Mit Blick auf die geplante Erweiterung des Großraumverkehrs und die gute Anbindung nach Minden und Hannover habe der Bahnhof große Entwicklungschancen, verdeutlichte Dargel. Die von ihm empfohlene Variante gefiel auch den Ausschussmitgliedern. Dabei sollen auf dem rückwärtigen Grundstücksbereich östlich der heutigen Wendeanlage 33 Schrägparkplätze entstehen, die über eine Zufahrt von der Bahnhofstraße zu erreichen sind.

Fahrradgarage soll Platz für 20 Räder bieten

Im vorderen Bereich empfielt der Ingenieur eine Fahrradgarage einzuplanen. Diese soll Raum für etwa 20 Räder bieten, die die Nutzer per Chipkarte dort einschließen können. Dargel hält es für sinnvoll die Mietintervalle auf ein viertel oder ein halbes Jahr zu verkürzen. Bislang kann man die vorhandenen Einzel-Boxen nur für ein Jahr mieten. Das Thema E-Bikes solle die Gemeinde ebenfalls im Auge behalten. Auch Friedrich Deventer (Grüne) legte bei der Abstimmung Wert darauf, Ladestellen für E-Bikes und -Autos langfristig im Plan zu berücksichtigen. Der Ausschuss nahm diesen Hinweis in seine Empfehlung für den Gemeinderat auf.

Abriss keine Option

Die genannte Variante biete Möglichkeiten zur späteren Erweiterung im rückwärtigen Bereich der Lagerhalle und bei weiterem Grunderwerb auch um den Gebäudekomplex herum.
Hinrich Gottschalk (Grüne) machte den Vorschlag, die hintere Lagerhalle auf dem Grundstück einfach abzureißen, um mehr Platz zu gewinnen. Diese gehört laut Gemeindedirektor Ditmar Köritz zwar der Gemeinde, sei aber verpachtet und frühestens ab Mai 2017 kündbar. Deventer ging sogar noch einen Schritt weiter: „Der Vorschlag ist vielleicht radikal“, aber unter Umständen müsse man darüber nachdenken, „die ganze Bruchbude abzureißen“. Köritz erklärte jedoch: Der vordere Bereich des Hauses sei bewohnt und gehöre nicht der Gemeinde.  kil

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