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Helpsen Berufsorientierung von A bis Z
Schaumburg Nienstädt Helpsen Berufsorientierung von A bis Z
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00:16 24.10.2016
Mike Janetzko, Jugendbeauftragter des Landesverbandes, wirbt für das Dachdeckerhandwerk. Quelle: lkl
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Helpsen

Die Schüler der Jahrgänge 9 und 10 hatten die Möglichkeit, mit Ausbildungsunternehmen aus der Region Kontakt aufzunehmen. Auch für diejenigen, die nach dem Abschluss der Klasse 10 weiter zur Schule gehen möchten, gab es ein umfang-reiches Angebot.

Über die Ausbildungsberufe der Metall- und Elektroindustrie konnten sich die Jugendlichen am Info-Truck von Niedersachsenmetall informieren. Dort sammelten die Schüler beim Zusammenbau einer Schaltung auch erste handwerkliche Erfahrungen.

Tyee Hardekopf und Timo Schmalz informierten sich bei der Volksbank in Schaumburg über das Berufsbild des Bankkaufmannes. „Finanzen sind schon interessant und den Kontakt mit Menschen finde ich auch gut“, erklärte Tyee sein Interesse an dem Beruf. Nach der 10. Klasse möchte er aber zunächst weiter zur Schule gehen.

Aus dem benachbarten Landkreis Minden war Martin Krause nach Helpsen gekommen. Er ist Ausbilder für Elektroniker bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und möchte das Einzugsgebiet der Auszubildenden in der Behörde vergrößern. Er hat zudem die Berufe Wasserbauer und Binnenschiffer vorgestellt.

Bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen konnten sich die angehenden Absolventen über alle „grünen Berufe“ erkundigen. Besonders gefragt waren dabei die Berufsbilder Pferdewirt, Fach-kraft Agrarservice und Forstwirt.

„Hochinteressant“ fanden Silke und Ralf Everding die Messe. Sie haben ihren Sohn Jonas begleitet und sich ein Bild davon gemacht, welche Bandbreite an Berufen es gibt.
Über interessierte Besucher haben sich auch die Ansprechpartner der Diakonie Niedersachsen gefreut. Sie haben für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst geworben.

Mike Janetzko, Jugendbeauftragter des Landesverbandes, warb für das Dachdeckerhandwerk mit dem Tenor: „Wir sehen auch in 20 Jahren noch, was wir geschafft haben.“

Für die Neuntklässler zu früh fand Klaus-Dieter Wegner von der Edeka Minden-Hannover die Veranstaltung. „Die wissen ja noch gar nicht, in welche Richtung es gehen soll“, meinte er. Wegner hätte sich zudem über mehr abgegebene Bewerbungen direkt vor Ort gefreut. lkl

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