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Dörfliche Struktur erhalten

Dorfentwicklungsprogramm Dörfliche Struktur erhalten

Die Gemeinden Helpsen, Hespe und Seggebruch laden zu einer gemeinsamen Ratssitzung für Montag, 10. Juli, ins Feuerwehrgerätehaus Schierneichen, Hauptstraße 10, ein. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 19 Uhr. Anlass ist die gemeinsame Bewerbung zur Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm 2018 des Landes Niedersachsen als Dorfregion Bergkruggemeinden.

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HELPSEN/HESPE/SEGGEBRUCH. . Der Antrag muss bis zum 1. August eingereicht werden.

Nach einer Präsentation des Stadthäger Ingenieurbüros Kirchner tagen die Gremien der einzelnen Gemeinden zunächst getrennt und nicht öffentlich, bevor es wieder zum öffentlichen Teil und dem Beschluss übergeht.

Der Entwurf für den Antrag basiert unter anderem auf der Grundlage des vergangenen Ortsspaziergangs und der Auswertung der Fragebögen. Er ist im Ratsinformationssystem der Gemeinden einzusehen und weist eine Reihe von Daten und Fakten der Gemeinden, Stärken und Schwächen der Region sowie strategische Ansätze zur Dorfentwicklung auf.

Zusammen 5545 Einwohner

Die insgesamt 15 Dörfer und Ortsteile bilden zusammen eine Fläche von 2175 Hektar und zählen insgesamt 5545 Einwohner. Davon wohnen in Helpsen 1944 Menschen, in Hespe 2058 und in Seggebruch 1543. Das macht eine Einwohnerdichte von 254,94 Einwohner pro Quadratkilometer.

Neben vielen weiteren Faktoren wie der Ansiedlung von Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie gehen die Gemeinden in ihrem Antrag auch auf freie Bauflächen ein. In den Baugebieten der Gemeinden sind demnach nur jeweils zwei bis drei Grundstücke verfügbar. Da die Nachfrage nach Wohnbauland aber beständig vorhanden sei, seien weitere Entwicklungen im Bereich der Ausweisung von Wohnbauflächen geplant, heißt es. In Seggebruch sei für das Jahr 2018 beispielsweise die Erweiterung eines bestehenden Baugebietes um 16 Bauplätze sowie der Bau eines Mehrgenerationenhauses vorgesehen.

Reges Vereinsleben

Auch auf das Vereinsleben wird im Antrag eingegangen. Dieses sei in den Bergkruggemeinden „vielfältig und ausgeprägt“. Es biete „eine Plattform für das dörfliche Zusammenleben“.

Ein konkretes Leitbild für die Dorfregion „Bergkruggemeinden“ liegt bisher noch nicht vor, heißt es im Entwurf. Die drei Gemeinden wollen den Dorfentwicklungsprozess allerdings zum Anlass nehmen, gemeinsam mit den Bürgern ein Leitbild für die Dorfregion zu erarbeiten. Aus den Informationen der Vorplanung – insbesondere dem Ortsspaziergang und der Fragebogenaktion – lasse sich bereits ableiten, dass der Erhalt der dörflichen Struktur sowie der örtlichen Besonderheiten einen zentralen Schwerpunkt bei der Dorfentwicklung einnehmen werden.  kil

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