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„Eine sehr spezielle Sprache"

Helpsen / Schule „Eine sehr spezielle Sprache"

15 Schüler der Haupt- und Realschule Helpsen haben erfolgreich den Wahlpflichtkurs in „Business Englisch“ absolviert. Es war der dritte Kurs, dessen Teilnehmer zwei Jahre lang die geschäftliche Variante der englischen Sprache in Wort und Schrift lernten. Am Ende stand eine schriftliche Prüfung, die alle Kursteilnehmer bestanden. Als sichtbaren Beleg für die Zusatzqualifikation erhielten sie ein Zertifikat. „Das stellt die Schüler bei einer Bewerbung heraus“, erklärte Schulleiter Jürgen Eggers.

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Gudrun Krause (vorn, Mitte) freut sich mit den Kursteilnehmern und Jürgen Eggers (hinten, rechts) über den Erfolg. © hga

Helpsen (hga). Vier bis sechs Wochen warteten die Probanden auf ihre Prüfungsergebnisse. Die „London chamber of commerce and industry“, das Gegenstück zur deutschen Industrie- und Handelskammer, schickte die Prüfungsfragen versiegelt an die Helpser Schule. Von dort gingen die Prüfungsunterlagen ebenso versiegelt wieder zurück.

„Es ist spezieller“, stellte Jonathan Lietz einen Unterschied zum „normalen“ Englisch heraus. Die Schüler lernten Dinge wie Angebote oder Kostenvoranschläge schriftlich niederzulegen. „Wir haben gelernt, förmlich zu sprechen“, beschrieb Valentino Manes einen Inhalt des Unterrichtes, der einen wesentlichen Teil einnahm. „Um besser auf das Berufsleben vorbereitet zu sein“, gab Yannic Eggert als Grund für die Teilnahme an. Der Berufswunsch Veranstaltungskaufmann half bei der Entscheidung, den Wahlpflichtkurs zu belegen.

„Es wird mehr“, konstatierte Englischlehrerin Gudrun Krause steigendes Interesse der Schüler. Bei der Einführung vor drei Jahren nahmen acht, ein Jahr später elf, jetzt schon 15 Schüler den Kurs auf. Schon jetzt wäre der Andrang auf diesen Kurs sehr groß, so Krause.

Es war der letzte in der Form, ab dem kommenden Schuljahr entfallen die Wahlpflichtkurse zugunsten von Profilen. Dann fällt das Business Englisch unter das Profil Sprachen, in dem neben Französisch bilingual Englisch und Business Englisch unterrichtet wird.

Das hohe Engagement von Krause war dabei ursächlich für den Erfolg. Das betrifft sowohl die Zusammenarbeit mit der britischen IHK als auch den Erfolg bei den Schülern. Die Erfahrungen aus dieser Arbeit würden bis in den Kursbereich der IGS streuen, freute sich Egegrs über das auf die Berufswelt zugeschnittene Angebot.

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