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Helpsen Eltern haben Erfolg mit Antrag
Schaumburg Nienstädt Helpsen Eltern haben Erfolg mit Antrag
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22:09 10.08.2011

Helpsen/Seggebruch (gus). Der Kindergartenausschuss hatte sich mit dem Antrag einer Hesper Familie befasst, die ihren Sohn in der Kindertagesstätte Bergkrug betreuen lassen möchte. Der Junge hatte bereits die Krippe auf dem Bergkrug besucht. Im Ausschuss herrschte Einigkeit darüber, das Kind nun in den Kindergarten zu übernehmen.

Adolf Neitsch (SPD) pochte darauf, dass die Gemeinde Hespe den Zuschussbeitrag so übernimmt, wie sie es auch tun würde, wenn der Junge in den Hesper Kindergarten ginge. Wilfried Sundermeier (CDU) glaubt nicht, dass die Gemeinde sich dazu breitschlagen lassen wird. Dem schloss sich Herbert Stahlhut (SPD) an: „Der Bürgermeister hat gesagt, dass er das nicht macht“, sagte der Ausschussvorsitzende. Sundermeier fügte hinzu, dauerhaft dürfen es sich die Gemeinden Helpsen und Seggebruch nicht bieten lassen, dass diesen Betreuungskosten für Kinder aus der Gemeinde Hespe aufgebrummt werden.

Neitsch betonte indes auch, dass kein „Tourismus“ entstehen darf. Nur weil Eltern beispielsweise eine Erzieherin nicht gefalle, dürfte deren Kind noch längst nicht in einem Kindergarten außerhalb der Gemeinde angemeldet werden. Jeder Einzelfall sei gesondert zu behandeln. Dem schlossen sich Stahlhut und Martina Lohmann (CDU) zwar an.

Doch Stahlhut sagte auch, dass wegen der Nähe mancher Hesper Siedlungen zur Bergkrug-Kita ruhig häufiger Ausnahmen gemacht werden sollten. Ditmar Köritz fragte kritisch nach, welche Kriterien denn in den Einzelfällen zugrunde gelegt werden sollen. Neitsch erinnerte daran, dass zusätzlich zu Anträgen aus dem Stemmer Randgebiet auch solche aus dem Leveser Baugebiet Vor den Secheln zu erwarten wären, wenn man alle Schleusen öffnete.

Manuela Babatz (SPD) führte ein weiteres Argument ins Feld: Was, wenn der Kindergarten Bergkrug voll ist, und dann eine Seggebrucher oder Helpser Familie Bedarf anmeldet? Sundermeier warnte vor finanziellem „Wischiwaschi“ bezüglich der Kosten. Grundsätzlich soll, so der Konsens im Ausschuss, aber mehr Flexibilität walten.