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Firma Hautau spendet 5000 Euro

Für „Initiative Eltern krebskranker Kinder Minden“ Firma Hautau spendet 5000 Euro

Von bunter Bettwäsche in den Klinikzimmern bis zum gemeinsamen Frühstück: Die „Initiative Eltern krebskranker Kinder Minden“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, kranken Kindern und ihren Eltern das Leben in der schweren Zeit so angenehm wie möglich zu machen. Neben personellem Engagement ist der Verein auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Eine Spende von 5000 Euro gab es jetzt von der Firma Hautau aus Helpsen.

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Eva Prasuhn (vorne von links) und Renate Oevermann von der Elterninitiative freuen sich über die Spende, die die Vertreter von Hautau ihnen übergeben: Simone Aschendorff (hinten von links), Heike Haase-Martin, Dietmar Heinisch, Silke Andressen, Constantin Liss und Jörg Gonser.

Quelle: kil

Helpsen (kil). Die Summe ist bei der Tombola des Familienfestes zusammengekommen, das die Firma anlässlich diverser Umstrukturierungen im Haus organisiert hatte. Anschließend wurde die Spende von Mitarbeitern, Unternehmen und Beirat aufgestockt.
Einen Eindruck von der Wichtigkeit der Initiative gaben Mitglied Eva Prasuhn und Vorsitzende Renate Oevermann. Heute engagieren sie sich im Verein, früher seien sie selbst betroffen gewesen. Prasuhns Sohn erkrankte 2010 an Leukämie, hat die Krankheit aber gut überstanden. „Von jetzt auf gleich“, schildert sie, sei ihr Alltag auf den Kopf gestellt worden. „Die Initiative unterstützt einen, wo es nur geht“, sagt sie. Wie kommen die Geschwisterkinder zur Schule, wenn die Mutter plötzlich den ganzen Tag in der Klinik ist? Wer besorgt das Geburtstagsgeschenk? Und wer zahlt den Lohnausfall, wenn die Eltern nicht mehr arbeiten können? Bei all diesen Fragen stehe die Initiative mit Rat und Tat zur Seite, sorge dafür, dass die Atmosphäre im Klinikum angenehmer sei.
Neben den Mitgliedern leisten auch die Erzieher der Mindener Krebsstation einen wichtigen Beitrag, betonte Oevermann, die zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zählt, der mittlerweile seit 28 Jahren besteht. Ihr Sohn erkrankte mit zwei Jahren an einem Tumor und verbrachte in den Folgjahren viel Zeit in Krankenhäusern. Dabei sei ihr früh aufgefallen, dass man sich zu wenig darum kümmere, den Kindern und Eltern die Zeit in der Klinik zu erleichtern. Ihr Sohn überlebte die Krankheit nicht, trotzdem engagiert sich Oevermann noch heute mit viel Herzblut.

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