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Garagen für Anrufbus

Helpsen Garagen für Anrufbus

Die Gemeinde Helpsen will auf dem Bauhofgelände zwei Garagen errichten und diese für die Unterstellung der Fahrzeuge des Anrufbus-Verein zur Verfügung stellen. Das haben die Mitglieder des Gemeinderats bei ihrer Sitzung erkennen lassen.

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Quelle: pr.

Helpsen. Die Verwaltung wird vor einer endgültigen Entscheidung eine detaillierte Kostenkalkulation aufstellen. Gemeindedirektor Stefan Kolb hatte zur Finanzierung zwei Vorschläge parat. Er schätzt die Baukosten für beide Unterstellmöglichkeiten auf rund 30000 Euro. Dadurch würden sich Abschreibungen von 1200 Euro jährlich ergeben. Um diese zu erwirtschaften, machte Kolb zunächst zwei Vorschläge.

Entweder könne Helpsen vom Anrufbusverein monatlich 100 Euro Miete verlangen, oder man müsse bei der Finanzierung die Mitgliedsgemeinden ins Boot holen. „Wir könnten die Gemeinden anschreiben, ob sie sich daran beteiligen“, sagte Kolb. Schließlich sei der Anrufbus ein Projekt der Samtgemeinde. Dann müsste jede Kommune 300 Euro pro Jahr für die Unterbringung der Fahrzeuge entrichten.

„Wir haben uns den Anrufbus gewünscht und er wird auch sehr gut angenommen“, deshalb sei es nur folgerichtig, dass man diesen unterstütze, warb Bürgermeister Manfred Kesselring (SPD) für den Bau der Garagen.

Ein guter Standort

Friedrich Deventer (Bündnis90/Die Grünen) hält den Standort Bauhof für gut, da der mitten in der Samtgemeinde liege. Über die Finanzierung müsse noch einmal nachgedacht werden. Deventer findet es sinnvoller, wenn die Kommunen die Miete übernehmen. „Weil der Bürgerbusverein die Kosten sonst über die Fahrpreise wieder reinholen muss“, argumentierte Deventer.

Kesselring betonte aber, dass die Gemeinde Helpsen sowohl als Bauherr als auch als Eigentümer der Garagen auftreten sollte. So könnte die Gemeinde das Gebäude im Falle des Falles auch für andere Zwecke nutzen.

Kerstin Reichau (SPD) und Martin Strozyk (CDU) erklärten jeweils für ihre Fraktion, dass sie mit der Planung einverstanden sind. Jens Christian Möller (WIR, fraktionslos) nahm das Thema zum Anlass, den Rückzug der öffentlichen Hand aus dem Personennahverkehr im ländlichen Raum zu kritisieren, schloss sich der Lösung für den Anrufbus aber an. Der Rat beschloss einstimmig, die Verwaltungen mit weiteren Planungen zu beauftragen.

Gesundheitstag im Schulzentrum

Im kommenden Jahr soll wider ein Gesundheitstag im Schulzentrum ausgerichtet werden. Kesselring wird dafür die Bürgermeister von Hespe und Seggebruch sowie den Seniorenbeirat für eine gemeinsame Planung ansprechen. Dann soll der Gesundheitstag von einer Arbeitsgemeinschaft vorbereitet werden.

Der Rat hat ferner die Änderung der Aufwandsentschädigung beschlossen. Da die stellvertretenden Bürgermeister ab dieser Wahlperiode gleichberechtigt sind, sollen sie nach dem Willen des Rates dafür auch gleichwertig entschädigt werden. Das Entgelt für den monatlichen Aufwand der Vize-Bürgermeister wird auf 35 Euro festgesetzt.  bab

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