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In Schulmensen nur kurzzeitig „kalte Küche“

Helpsen/Lindhorst / Schulen In Schulmensen nur kurzzeitig „kalte Küche“

In den Mensen der Magister-Nothold-Schule Lindhorst und des Schulzentrums Helpsen bleibt der „Ofen“ nur kurzzeitig aus. Einen Ersatz für die Essenslieferungen des Cateringunternehmens „Sonnenblume“, das in wirtschaftliche Schieflage geraten ist, haben die Schulleitungen schnell ausfindig gemacht.

Helpsen/Lindhorst (gus). Zum morgigen Einschulungstag der neuen 5. Jahrgänge klappt es mit dem warmen Essen in der Mensa in beiden Schulen aber noch nicht. Ab Montag, 22. August, soll die Mensa in Lindhorst nach Worten der Schulleiterin, Ulrike Rehn, mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder funktionieren. Sie müsse nur noch zwischen zwei Angeboten aus Schaumburg auswählen.

Sobald der Vertrag unterzeichnet sei, gelte es, zu schauen, welche Veränderungen sich aus der neuen Situation ergeben. Der Betrieb müsse sich dann erst einmal einspielen. Die Probleme der „Sonnenblume“ haben Rehn „kalt erwischt“, wobei sie aus den häufigen Personalwechseln beim Wunstorfer Caterer schon eine gewisse Notlage herausgelesen habe.

Wie Rehn stand auch der Helpser Direktor, Jürgen Eggers, vor einer nie da gewesenen Situation. „So kurzfristige Kündigungen sind unüblich“, so Eggers. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel habe ihn die Schieflage der "Sonnenblume" getroffen, da diese erst vor kurzem noch eine großzügige Spende überreicht habe.

Einen neuen Vertrag hat der Schulleiter allerdings bereits unterzeichnet: Die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland übernimmt das Catering ab Montag, 19. August. Bereits ab dem ersten Schultag, morgen, Donnerstag, ist der Schulkiosk besetzt. Dort gebe es zwar keine vollwertige Mittagsverpflegung, aber die Schüler können belegte Brötchen und Würstchen kaufen.

Rückwirkend sieht Eggers einen grundsätzlichen Unterschied zur Situation vor dem Start der offenen Ganztagsschule an der Leveser Allee im Jahr 2006. Seinerzeit sei die Suche nach einem Caterer für die neu installierte Mensa recht zäh verlaufen. Diesmal seien die Unternehmen sogar auf den Direktor zugegangen, der sich dann das beste Angebot ausgesucht habe.

Froh ist Eggers darüber, dass ein Schaumburger Unternehmen Vertragspartner geworden ist. Der kürzere Lieferweg sollte nach dessen Erwartung zu einer Qualitätssteigerung des Schulessens führen.

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