Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Keine Doppelgarage für Anrufbus

Helpsen Keine Doppelgarage für Anrufbus

Die Idee der Gemeinde Helpsen, auf dem Bauhofgelände im Gewerbegebiet zwei Garagen für die Fahrzeuge des Anrufbus-Vereins Nienstädt zu errichten, ist vom Tisch. Der Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung auf den Alternativvorschlag des Bauhofleiters Jörg Wulf verständigt: Dieser sieht vor, die beiden Standorte des Bauhofs zusammenzuführen und die Anrufbusse in der Garage beim Feuerwehrhaus unterzustellen.

Voriger Artikel
Seit Jahrzehnten hinterm Tresen
Nächster Artikel
Pläne nehmen Hürde

HELPSEN. Aktuell hat der Bauhof der Gemeinde zwei Standorte in Kirchhorsten. Der Aufenthaltsraum sowie ein Fahrzeug und sonstiges Inventar befinden sich beim Feuerwehrgerätehaus Kirchhorsten, die anderen Materialen werden in der Bauhofshalle im Gewerbegebiet gelagert. Seit etwa eineinhalb Jahren stellt die Gemeinde die Bauhofshalle außerdem dem Anrufbus-Verein als Unterkunft zur Verfügung. Zumindest jetzt noch, denn bereits im Herbst könnten die Ehrenamtlichen ihre Fahrzeuge am Gerätehaus abholen und abends dort abstellen. Der Raum dafür sei vorhanden, betonte Bürgermeister Manfred Kesselring.

Für die Zusammenführung des Bauhofs im Gewerbegebiet müssten allerdings einige Baumaßnahmen durchgeführt werden. So fehlt für die Mitarbeiter ein Aufenthaltsraum und die vorhandene Sanitäre-Einrichtung müsse erneuert werden. Die Vorteile liegen auf der Hand, sagt Kesselring: „Die Bauhofmitarbeiter müssten nicht mehr zwischen beiden Standorten pendeln“, was zu einer Zeitersparnis führen würde. Des Weiteren würden sich die Fahrzeuge des Anrufbusses und der Gemeinde Helpsen nicht mehr gegenseitig behindern. Allerdings ist für diese Option noch keine Kostenkalkulation erstellt worden.

„Es wird ohne Frage Geld kosten“

Die Gesamtkosten für den Bau der Doppelgaragen hätten indes bei 29000 bis 38000 Euro gelegen – inklusive Erd-, Fundamentierungs- und Pflasterarbeiten (8000 Euro) sowie Elektroinstallationen (1000 Euro). Noch keine Entscheidung hatte es hinsichtlich der Finanzierung gegeben. Im Gespräch waren sowohl Mietzahlungen des Anrufbus-Vereins als auch eine Beteiligung der Samtgemeinden.

Aber dies scheint sich erledigt zu haben, hat sich doch auch der Verwaltungsausschuss für die Alternative ausgesprochen, wie Kesselring erklärte. „Es wird ohne Frage Geld kosten.“ Vor weiteren Planungen soll eine Ortsbesichtigung stehen, die noch in den nächsten vier Wochen starten soll. Die Bereisung soll von den Ratsmitgliedern gleich dazu genutzt werden, weitere Bereiche unter die Lupe zu nehmen: Dazu gehören der Sportpark in Südhorsten, wo die Duschen erneuert werden sollen, einige Spielplätze sowie Schäden an Gehwegen. col

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg