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Helpsen Kinder aus Nienstädt und Hespe nach Helpsen
Schaumburg Nienstädt Helpsen Kinder aus Nienstädt und Hespe nach Helpsen
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19:22 08.08.2011
Die Kindergärten Bergkrug (Bild) und Hespe sind beiderseits beliebt bei Eltern und Kindern, doch der Verlauf der Gemeindegrenzen im Bergkrug-Bereich führt dazu, dass es für manche Einwohner der Gemeinde Hespe komfortabler wäre, ihre Kinder in die Kita der Gemeinden Helpsen und Seggebruch zu transportieren. Quelle: gus
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Helpsen/Seggebruch (gus). Zum einen beantragen Eltern aus der Gemeinde Hespe, dass ihr Nachwuchs in der Kita Bergkrug betreut wird. Diese wird gemeinsam von den Gemeinden Helpsen und Seggebruch betrieben. Außerdem hat ein Ehepaar aus Nienstädt den Antrag gestellt, dass ihr Sohn einen Einzelintegrationsplatz auf dem Bergkrug bekommt. Darüber hinaus stehen Berichte über den Betrieb der Bergkrug-Kita, der neuen Krippe „Spatzennest“ und des Schüler-Hortes auf der Tagesordnung.
Im vergangenen Jahr hatten sich bereits Eltern aus Stemmen darüber beschwert, dass sie ihren Nachwuchs nicht in der Kita Bergkrug unterbringen können, obwohl diese räumlich näher liegt als der Hesper Kindergarten und manche Mütter oder Väter auch ein Kind auf demselben Weg in die Grundschule Seggebruch bringen können. Die Gemeindegrenze zwischen Hespe und Helpsen verläuft entlang der Stemmer Straße.
Das Problem ist, dass Eltern grundsätzlich nur einen Teil der Kosten für eine Kindergartenplatz bezahlen, und die betreibenden Gemeinden begleichen die restlichen Betreuungskosten. Ohne den Zuschuss der Kommunen würde ein Kita-Platz mindestens das Doppelte kosten.
Mit Zuschuss zahlen Eltern für einen regulären Kindergartenplatz je nach Betreuungsdauer abweichend in der Samtgemeinde Nienstädt um 100 Euro. Will jemand seinen Nachwuchs in einer Betreuungseinrichtung einer benachbarten Kommune unterbringen, muss diese entweder einwilligen, den Zuschuss zu übernehmen, oder die Eltern zahlen den Platz komplett allein.
Eine Ausnahme bildeten bislang Waldkindergärten, Ganztagsplätze und integrative Einrichtungen, weil es diese nicht zwingend in jeder Kommune gibt. In diesen Fällen waren Ausnahmegenehmigungen möglich. Dies war vor allem bei Waldkindergärten gängig. Auch die Gemeinde Helpsen zahlte beispielsweise Zuschüsse für das Unterbringen von Kindern im Waldkindergarten.
Der Kindergartenausschuss, dem auch die Kita-Leiterinnen beiwohnen, muss eine Empfehlung formulieren, die anschließend noch von den Gemeinderäten Seggebruch und Helpsen behandelt werden dürfte.

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