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Helpsen „Kosmetik“ für die Grüne Mitte
Schaumburg Nienstädt Helpsen „Kosmetik“ für die Grüne Mitte
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14:00 11.04.2012
Das aufgehäufte Schreddergut ist das Ergebnis einer umfangreichen Schnittkampagne an der Grünen Mitte. Quelle: gus
Helpsen (gus)

Das neue Erscheinungsbild der Grünen Mitte ist das Resultat ungewöhnlich umfangreicher Arbeit, wie Bürgermeister Manfred Kesselring betont. Der Bauhof habe in diesem Jahr einmal von Grund auf „Kosmetik“ am Zentrum der Bergkrug-Siedlung vorgenommen, weil zahlreiche Bäume und Büsche derart hochgewachsen waren, dass sie kleineren Pflanzen schlichtweg das Licht nahmen.

 Von unten sei kein Grün mehr nachgekommen. In ihren Niederungen sei die Grüne Mitte daher gar nicht mehr grün gewesen, sondern kahl.

 Deshalb wurden mehrere Bäume und Sträucher extrem zurückgestutzt. Außerdem entfernten die Bauhofarbeiter einige Baumstumpen aus den Beeten. Auch ein maroder Baum fiel der Axt zum Opfer. Es wurde aber direkt eine Rotbuche nachgepflanzt. „Nicht, dass es heißt, wir holzen nur ab“, so Kesselring.

 Die größeren Holzteile wurden umgehend geschreddert. Dafür engagierte die Gemeinde allerdings eine externe Firma. Das entstandene Schreddergut wurde teilweise wieder auf die Beete aufgetragen, ebenso einiges an Blumenerde. Was mit dem verbliebenen Haufen an Schredderholz passiert, ist noch offen. Fest steht aber, dass der kleine Berg in Kürze verschwindet.

 Auch beim Heckenschnitt in anderen Gemeindeteilen ist der Bauhof nach Worten Kesselrings in diesem Frühjahr gründlicher zu Werke gegangen als gewohnt. Das werde sich in der unmittelbaren Zukunft aber nicht wiederholen. Es gehe dann erst einmal wieder nur um den sogenannten Erhaltungsschnitt.

 Sobald die Pflanzen im Frühjahr ausschlagen, erwartet der Bürgermeister ein ansehnlicheres und vor allem auch in Bodennähe wieder grünes Bild in der Grünen Mitte. Die Arbeit des Bauhofs lobt Kesselring ausdrücklich. Dessen Beschäftigte hätten umfangreich und gut gearbeitet.