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Nachwehen der „Periode Wagener“ spürbar

Erste Hauptversammlung des TV Bergkrug nach dem „Tsunami“ 2014 Nachwehen der „Periode Wagener“ spürbar

Die anstrengende Zeit, die hinter dem TV Bergkrug liegt, hat ihre Spuren hinterlassen. Bei der mehr als dreistündigen Hauptversammlung am  Freitagabend hallten die Streitigkeiten um den Rücktritt des ehemaligen Vorsitzenden Jörn Wagener und seinem Stellvertreter Werner Metschke nach.

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 Mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Otfried Brützel (Mitte) steht beim TV Bergkrug wieder der Sport im Mittelpunkt.  

Quelle: tbh

Helpsen (tbh). Wieder fiel der Name Wagener und wieder sorgte er für Ärger. Dieses Mal ist es Wilhelm Wagener gewesen, der Vater des ehemaligen Vorsitzenden, der sich zwar nicht persönlich äußerte, aber in einem Brief das Wort ergriff.

In dem Schreiben an Otfried Brützel, der im April 2014 den Vorsitz übernahm, zweifelte Wilhelm Wagener die Ordnungsmäßigkeit der Einladung zu der jüngsten Hauptversammlung an. „Das zeigt das krude Weltbild der Herren Wagener, denen es nie um das Wohl des Vereins, sondern nur um ihr eigenes merkwürdiges Selbst- und Realitätsverständnis ging“, so Brützels Reaktion. Die Einwände wurden nicht als rechtmäßiger Antrag zur Versammlung anerkannt, die rund 60 anwesenden Mitglieder genehmigten die Tagesordnung, mit einer Gegenstimme von Metschke. Von einem Ausschluss der ehemaligen Führungsspitze aus dem Verein hatte der Vorstand nach eingehender Beratung abgesehen. Metschke sei zum Ende des Monats selbst ausgetreten und von Wagener habe man seit Herbst vergangenen Jahres nichts mehr gehört: „Mag er tun und lassen was er will, dem Verein wird er nicht mehr schaden können“, stellte Brützel klar.

Sein Dank richtete sich an die Vorstandsmitglieder: „Der Vorstand ist mit dem Ziel angetreten, den Sport wieder in den Mittelpunkt des Vereins zu stellen, das ist uns – manchmal holperig, aber sonst ganz gut - gelungen.“ Das sahen die Mitglieder wohl ähnlich und wählten den Vorsitzenden einstimmig wieder.

 Brützels Stellvertreter Klaus-Dieter Busche, der auch schon Wageners Stellvertreter war, resümierte mit Blick auf die Turbulenzen der Vergangenheit: „Das vergangene Jahr hat mir wieder richtig Spaß gemacht und ich hoffe, dass es auch so bleibt.“  In seinen Grußworten hob Helpsens Bürgermeister, Manfred Kesselring, hervor: „Der Tsunami von 2014 hat erheblich Wellen erzeugt, aber keine Katastrophe.“

Der TV Bergkrug hat derzeit 834 Mitglieder. Den leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr führte Busche jedoch nicht auf die Querelen von 2014 zurückführt.

Der erfreuliche Teil: Brützel und sein zweiter Stellvertreter Wilfried Wecke ehrten Mitglieder die dem Verein seit 25 Jahren die Treue gehalten haben: Schriftführerin Kirsten Busche, Rosemarie Fiebig, Karl-Heinz Lahmann, Klaus Peek, Norbert Hoffard, Torsten Koepper, Giesela Oermann und Thomas Wolff.

Als Dank für langjährige Treue zum Verein werden Rosemarie Fiebig (von rechts), Norbert Hoffard, Giesela Oermann und Kirsten Busche von Otfried Brützel (links) und Wilfried Wecke (Dritter von links) geehrt. tbh

Quelle:

Mit einem Imbiss ließen die Mitglieder des TV Bergkrug die erste Versammlung nach der Eskalation um Wagener ausklingen.
 
 

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